Sonntag, 15. September 2013

Backform vorbereiten

Ja ich weiß... Aluminium ist ein Rohstoff, den man nicht gedankenlos verschwenden sollte, aber leider braucht man Alufolie immer wieder zum Backen. Unter anderem, um Backformen vorzubereiten. Ihr kennt das sicher alle... ihr backt den Kuchen, er bildet eine riesen Kuppel und beim weiter verarbeiten habt ihr einiges, was ihr nicht gebrauchen könnt. Ich kann von den Resten aber auch nicht immer Cake Pops machen ^^
Einfacher ist es, wenn ihr versucht, dass der Kuchen möglichst grade hochbackt.
Dafür braucht ihr eine Bahn Aluminiumfolie, die etwas länger ist, als der Außenring der Backform. Darauf legt ihr einige Stücke feute bis nasse Küchenrolle. Ich falte sie immer in 3 Teile und verwende etwa 3x3 Blätter. Diese 3 Päckchen lege ich dann längst auf die Alufolie und falte diese einmal von oben nach unten und einmal von unten nach oben, sodass es so aussieht, wie auf dem Bild ;)
Legt die Folie nun um die Backform und fixiert das Ganze. Entweder rollte ihr die Folie ganz straff ein, sodass sie fest ist, oder ihr kauf euch eine hitzebeständige Klammer. Im Notfall tun es auch Haarklämmerchen, die nicht mit Plastik oder Lack überzogen sind. Hauptsache ist, die Folie ist schön straff und an der Stelle, an der ihr die Folie fixiert, darf kein riesen Knubbel sein, damit der Kuchen an dieser Stelle nicht anders isolier ist, als an den anderen.
Jetzt könnt ihr den Teig einfüllen und backen. Achtet hier aber auch darauf, dass ihr den Teig gleichmäßig verteilt und streit ihn gegebenenfalls glatt. Ihr werdet sehen, der Kuchen backt viel schöner und grader hoch, als sonst.
Ach nicht wundern, wieso ich die Form nicht mit Backpapier ausgelegt habe... Ich arbeite in der Regel mit super Backspray. Das verhindert jedes Ankleben oder Anbacken, sodass ich darauf versichten kenn. Lediglich am Boden hab ich meistens ein Stück in den Rahmen der Springform geklemmt ;)
Wichtig ist noch, dass ihr nicht zu sparsam mit dem Küchenkrepp umgeht. Wenn ihr zu wenig benutzt, ist es zu schnell ausgetrocknet und der Kuchen beginnt wieder eine Kuppel zu formen. Das liegt an der wärmeverteilung. Der Teig an den Rändern wird durch die Hitzeverteilung schneller gar und geht nicht weiter hoch, während der innere Teil seine Hitze hauptsächlich vom Boden her bezieht. Er braucht wesentlich länger, um gar zu werden und geht in der Zwischenzeit weiter auf und so bildet sich diese Kuppel, die jeder kennt.

Es gibt auch eine Variante, bei der man ein altes, nasses Küchenhandtuch um die Form wickelt, aber irgendwie ist mir das zu unsicher. Ich glaube ich hätte immer Angst, dass mir das Handtuch in Flammen aufgeht ^^

Ich wünsch euch dann mal viel Spaß beim ausprobieren. Bei Fragen stehe ich euch wie immer gerne zur Verfügung =)







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