Dienstag, 5. November 2013

Spekulatius auch perfekt als Spritzgebäck

Diesen Teig könnt ihr entweder ganz klassisch in Spekulatiusformen backen, als Spritzgebäck oder aber auch ausstechen. Das ist ganz euch überlassen.
Bei uns sind diese Kekse immer der absolute Renner! Mitte Oktober hatte mien Opa Geburtstag und passend dazu hat meine Oma immer angefangen Spekulatius zu backen. Als Kind durfte ich mir mit meinen Brüdern, meinem Cousin und meiner Cousine immer eine Tasse Kaffe teilen. Zumindest war das für uns damals Kaffe... natürlich 1/3 Kaffe 2/3 Milch und vor allem Zucker =D Da wurden die Kekse dann reingezoppt, bis der Kafee leer oder uns kotzschlecht war ^^ Auch meine kleinen Brüder führen das Ganze jetzt ziemlich gut fort =)
Wenn mich der Kleinste der Bande besuchen kommt, heißt es immer erst: "Gehen wir nachher noch zu Oma? Ich hab keine Kekse mehr." Ich glaube mitlerweile er könnte sich den ganzen Winter durchgehend davon ernähren

Aber auch ich könnte mir Weihnachten nicht ohne Omas Spekulatius vorstellen. Da gehört dazu, wie der Adventskranz, der Tannenbaum und das Schweinefilet an heilig Abend. Und mit Traditionen sollte man nicht brechen. Meine Oma fängt jetzt aber langsam damit an mir all ihre Rezepte zu übergeben (nicht, dass das nötig wäre. Ich kenn Leute Mitte 50, die sind nicht mehr so fit, wie meine 79-jährige Oma ^^)

Meine wundervolle Kindheitserinnerung und unser immer noch andauerndes Weihnachtsritual möchte ich jetzt mit euch teilen. Denn Spekulatius machen den Winter definitiv leckerer und besser.
Besonders nach einem Schneespaziergang mit ner riesen Tasse Kaffee ♥

Also... ihr braucht (für eine Großfamilie):

  • 1500g Mehl
  • 750g Zucker
  • 500g Butter
  • 4 Eier
  • 1 1/2 Päck. Backpulver
  • 2 Tüten Spekulatiusgewürz (bevorzugt von Ostmann. Ich bunker mir immer gleich mehrere Tüten, da man die nicht immer und überall gekommt)
Knetet einfach alles gut zusammen und portioniert euch den Teig. Ich mache daraus in der Regel 4 Teile und wickel sie in Frischhaltefolie ein. Dann kommt alles noch ein Stündchen in den Kühlschrank, bevor es los geht.

Falls ihr Ausstechplätzchen daraus machen wollt, rollt den Teig bloß nicht zu dünn aus. Lasst ihn lieber was dicker.

Gebacken wird der Teig bei 175°C. Die Zeit hängt natürlich davon ab, welche Form man wählt. In der Regel bleib ich einfach bei der ersten Portion sitzen und schaue, wie lang die Plätzchen brauchen. Dann halte ich mich an die Zeit der ersten Fuhre. Aber ich glaub das letzte Mal waren es so ca. 13 Minuten.

Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken und Traditionen schaffen =P


Fotos folgen, wenn ich mich nächste Woche wieder an die Arbeit mache =)

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