Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten

Hallo meine Lieben!

Ich wünsche Euch und euren Familien ein wunderschönes Weihnachtsfest mit viel Freude, kleinen und großen Aufmerksamkeiten, gutem Essen und ganz viel Ruhe.
Auch ich versuche die nächsten Tage zu genießen und somit das Jahr ganz entspannt ausklingen zu lassen.



Wie so oft wird das nicht viel mit Ruhe und Besinnlichkeit zu tuen haben, aber dennoch freue ich mich jedes Jahr aufs neue auf die Zeit mit der Familie (auch, wenn wir dieses Jahr das erste mal nicht in voller Besatzung starten).

Erholt euch ein wenig und versucht euch zu entspannen. Ich werde auch mein Bestes tun.
Das heißt, wenn ich Lust und Zeit habe, gibts bestimmt noch ein Rezept ;) Falls mir die Zeit mal wieder davon läuft, starte ich zumindest mit guten Vorsätzen ins neue Jahr ^^

So bleibt mir nichts mehr, außer euch frohe Weihnachten zu wünschen und falls wir und hier nicht mehr lesen auch einen zauberhaften Silvesterabend ♥

Liebe Grüße

Eure Rike

Freitag, 19. Dezember 2014

[Kochen] Quesedillas mit Guacamole

Wie ihr mittlerweile vielleicht wisst, sind wir totale Fans von mexikanischem Essen! Natürlich schmeckt es beim Mexikaner selbst einfach am aller besten, aber man kann ja nicht dauernd essen gehen oder Essen bestellen ;-) 
Deshalb muss man sich zu Hause oft mit der deutschen variante zufrieden geben. Zugegeben... mir schmeckt die aber wiiiiiirklich super gut!
 

Für 2 Personen mit großem oder 4 Personen mit kleinem Hunger brauchst du:
Für die Guacamole:
  • 2 reife Avocados (sie sollten relativ weich sein, oder wie der Mexikaner meines vertrauens zu sagen pflegt: wie Ziehenhoden, wie auch immer die sich anfühlen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chili (bei Bedarf)
  • 1 Tomate
  • 1 Limette
  • wer mag Petersilie
  • Salz
Für die Quesedillas
  • 8 Minitortillafladen (meine habe ich aus den Aldi Mexikowochen)
  • 500g Hack
  • ein paar Tomaten
  • geriebenen Käse nach eigenem ermessen
  • Guacamole
  • Schmand / saure Sahne
außerdem
  • 1 Beutel Reis  


Zunächst fängst du mit der Zubereitung der Guacamole an.
Hierzu schneidest du die Avocados einmal längst auf und drehst die beiden Hälften gegeneinander. Mit einem Löffel sollte sich der Kern leicht aus der einen Hälfte gebeln lassen. Wenn das nicht der Fall ist, ist die Avocado wahrscheinlich noch nicht reif genug.

Löse jetzt das Fruchtfleisch aus der Schale, wirf sie aber nciht weg. Die Schllae brauchen wir später nochmal.
Das Fruchtfleisch sollte sich jetzt einfach mit einer Gabel zerdrücken lassen. Press die Koblauchzehe und rühr sie unter. Nun kannst du die Tomate klein würfeln und dazu geben. Fehlt nur noch eine Prise Salz und der Saft einer Limette. Wer es gerne limettiger mag, fügt noch ein paar Zesten der Schale hinzu. Jetzt schnell alles durchrühren und den Kern der Avocado mit der Limette einreiben und hinzu geben. Das verhindert, dass die Guacamole oxidiert und sich unappetitlich verfärbt. Die Avocadoschalen einfach als Deckel über die Creme geben, Alufolie drüber und erstmal ab damit in den Kühlschrank.

Koch einen Beutel Reis nach Packungsanweisung.


Weiter gehts mit den Quesedillas.
Dazu einfach das Hack mit diversen mexikanischen Gewürzen anbraten. Ich benutze ein Tacogewürz, eine Mexiko Mischung, Paprika, etwas Kreuzkümmel, ein wenig Steaksalz und natürlich Pfeffer und 0815 Salz. 

Jetzt gehts an den Herd. Brat das Hack mit den entsprechenden Gewürzen an (Mexikogewürz, Paprika (edelsüß), Pfeffer, Steaksalz, etwas Kreuzkümmel, Knoblauch, Chili und was du dir sonst noch gut drin vorstellen kannst).
Dann kann auch schon gestapelt werden.

Bestreiche je eine Seite des Tortillas großzügig mit Schmand, geb dann eine Portion Hack darauf. Dann kommt die Guacamole, evt ein paar Jalapenos, wers gerne scharf mag, und zum Schluss fehlt nur noch der geriebene Käse oben drauf ♥. Jetzt nur noch zuklappen und rauf aufs Backblech und für etwa 10-15 Minuten bei 180°C in den Ofen. Fertig sind sie, wenn der Käse schön zerlaufen ist



Ich hab jetzt immer noch diversen Kram über. Etwas Hack, Schmand, Guacamole, Käse, Tomaten und evt Jalapenos. Sobald die Quesedillas sogut wie fertig sind, schmeiss ich meinen gekochten Reis schnell mit all diesen Resten in die Pfanne und brat die Mischung nocheinmal ganz kurz an. Durch den Käse wird alles so schön pappig-klebrig, was ich persönlich sehr gerne mag =) Wer das nicht mag, lässt den Käse einfach weg.

Nur noch anrichten und das große Schlemmen kann beginnen!







 .

Dienstag, 16. Dezember 2014

[Backen] Spritzgebäck hoch x

Als ich vor dem ersten Advent den Keller aufgeräumt und ausgemistet habe, habe ich neben diverser Weihnachtsdeko und Keksdosen auch noch einen unscheinbaren, weißen Karton gefunden. Da er bei dem restlichen Weihnachtsgedöns lag, hab ich ihn dann einfach mal ungesehen mit nach oben genommen.
Ein oaar Tage lag der Karton hier rum, bis er mir wieder in die Hände fiel. Und was finde ich dadrin? Eine Spritzgebäckpresse =) An die hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht. Bekommen habe ich sie, als ich damals mein Torten Dekorieren Abo abgeschlossen habe.
Qualitativ ist sie natürlich nicht das Gelbe vom Ei, aber für dieses Jahr wird sie wohl reichen.
Schnell die Oma angerufen, um das Butterplätzchen-Spritzgebäck-Rezept zu vervollständigen und tadaaaa... schon konnte es los gehen. 
Wahrscheinlich ist das hier ein Rezept, was jeder zweite kennt, oder schon mal gemacht hat, aber ich finde es jedes Jahr aufs neue einfach nur super lecker! Außderdem lassen sie sich so unfassbar gut variiern. Fünf dieser Variationen werde ich euch unter dem Rezept notieren



Für eine Ladung (etwa 3 Bleche) brauchst du:


  • 200g weiche Butter
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Milch
  • 250g Mehl
Die Zubereitung geht ganz schnell.
Schlag die Butter schön fluffig auf und füge den Puderzucker hinzu. Natürlich würde auch normaler Zucker gehen, aber dann werden die Plätzchen nicht soooo toll. Außerdem lassen sie sich weniger gut aufs Blech spritzen. Wenn die Masse dann so richtig cremig ist, gib nacheinander Ei, Salz, Vanillezucker und Milch hinzu.
Bei meiner Küchenmaschine nutze ich bei diesem Schritt den Schneebesen-/Schlagbesenaufsatz .

Den Vanillezucker kannst du übrigens super einfach selbst herstellen. Nimm einfach ein großes Glas und füll es mit Zucker auf. Am besten nimmst du hier Feinzucker. Schneide dann 2 Vanilleschoten auf und steck sie einfach hinein und lass das ganze ein paar Tage ziehen. Zwischendurche in bisschen durch schütteln. Nach einiger Zeit, wenn das Vanillemark in der Schote getrocknet ist, schneide ich einfach die beiden oberen Enden ab, steck die ganze Schote in den Thermomix und hexel sie einfach ganz ganz klein. Das gebe ich dann wieder in den Zucker und steck neue Schoten hinein. Zwischendurch fülle ich dann einfach immer mal wieder neuen Zucker nach.
Ist übrigens, nett verpackt, auch eine schöne Idee zum verschenken. ;-)

Bevor das Mehl in die Schüssel kommt, wechsel ich in der Regel schnell auf den Rührbesen, da das Mehl nicht lange untergehoben werden soll.
Also einfach rein damit und nur solange rühren, bis sich ein ziemlich fluffiger, klebriger Teig ergibt.
Jeden, der jetzt hofft, er könnte den Teig vielleicht auch ausrollen, muss ich an dieser Stelle enttäuschen. Das wird auf keinen Fall klappen. Alternativ kann man aber, wenn man keine solche "Pistole" hat, einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle verwenden und die verschiedenstens Formen aufs Backpapier zaubern.

Wenn du aber zu den Menschen gehörst, die ein solches Teil besitzen, dann bleibt dir jetzt die Qual der Wahl, welchen Aufsatz du nehmen möchtest. Ich wähle in der Regel welche, die nahe beisammen liegen, wie den Tannenbaum oder die diversen "Blümchen"formen, da der Teig nicht groß auseinanderläuft. Aber auch hier gilt Versuch macht kluch!



Die Bleche wandern jetzt bei 170°C und Umluft nacheiander für 10-15 Minuten in den Backofen, bis sie an den Seiten leicht gebäunt sind. Die Zeit hängt ja auch immer ein wenig vom Backofen ab.

Dekoriert werden darf nach Lust und Laune. Ich bevorzuge es da aber klassisch. etwas 1/3 bis 1/2 der Plätzchen in Kuvertüre getaucht, kurz antrocknen lassen und dann mit Kokosflocken, Haselnussstückchen, Krokant oder anderem Dekor auf dem eigenen Fundus gestreuseln. Das kurze antrocknen lassen der Schokolade ist besonders bei Kokosflocken wichtig, weil diese sonst ganz schnell ganz unschön aussehen...



Weitere Alternativen wären:

Schokoplätzchen
  • 200g weiche Butter
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Milch
  • 170g Mehl
  • 80g Kakao
Erdnussplätzchen:
  • 130g weiche Butter
  • 70g Erdnussbutter ohne Stücke
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Milch
  • 250g Mehl
 Spekulatiusplätzchen
  • 130g weiche Butter
  • 70g Spekulatius Brotaufstrich (z.B. von Kaufland oder Aldi, cremig)
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Milch
  • 250g Mehl
  • 1 TL Spekulatiusgewürz, bei bedarf  

Kokosplätzchen

  • 200g weiche Butter
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Kokosmilch
  • 200g Mehl
  • 50g fein gemahlene Kokosflocken

Mandelplätzchen

  • 150g weiche Butter
  • 50g Mandelcreme (Brotaufstrich)
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Milch oder Mandelmilch
  • 200g Mehl
  • 50g fein gemahlene Mandeln

Ich hoffe du kannst dich entscheiden und wünsch dir viel Spaß beim nachbacken


Dienstag, 2. Dezember 2014

[Backen] Rocher-Nutella Cupcakes

Bei diesem Rezept müssen Nussallergiker leider aussteigen. Allen anderen steht ein orgastisches Schokoerlebnis bevor.
Gesehen habe ich diese kleinen Köstlichkeiten das erste mal bei die Jungs kochen und backen bei Facebook und ich konnte gar nicht weggucken. Ich liebe sowohl Rocher, als auch Nutella und beides in Kombinartion... der Plan stand also fest und meine Kollegen haben sich eh was für Halloween gewünscht, da wir nicht feiern konnten, sondern abends arbeiten mussten. Und mal ganz ehrlich... was ist nach 8 Stunden harter Arbeit, wehen Füßen und dem ansoluten Motivationstief besser, als eine Schokoladenbombe? Genau... nichts :D


Und bei dem Anblick konnte dann auch keiner mehr widerstehen. Leider war das alles zeitlich so knapp, dass es kaum Fotos der Leckereien gibt. Viel wichtiger war aber der Duft, der verströmt wurde, als ich in der Festhalle den Deckel des Cupcake Caddys abnahm. In kürzester Zeit roch der gesamte Raum undheimlich köstlich nach Schokolade. Also schnell wieder den Deckel drauf, um den Duft zu konversieren.

Jetzt denkst du wahrscheinlich: Red nicht so viel, wie macht man die Dinger!?
Und ja ich will dich gar nicht weiter auf die Folter spannen

Für 12 Cupcakes brauchst du:
  • 12 Ferrero Rocher (oder eine vergleichbare Schoko-Nuss Knusperkugel)
  • 240g Mehl
  • 335g Zucker
  • 85g Backkakao (also der bittere)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 3/4 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 3 EL neutrales Pflanzenöl
  • 2 Eier (M)
  • 2 EL Quark (ich hab 20%igen genommen)
  • Milch (den Quark in einen Messbecher geben und die Milch auf 175ml aufschütten)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 175ml warmes Wasser
für das Topping:
  • 120g Butter (Zimmertemperatur)
  • 1 Schuss süße Sahne
  • 225g Nutella
  • 120g Puderzucker
 für die Deko:
  •  Haselnusskrokant nach belieben
  • evt ein paar Rocherkugeln

Und schon kanns los gehen 

Heiz den Backofen aus 160°C Umluft oder aber 170°C Ober-/Unterhitze vor 

Der Teig an sich ist ganz einfach. Misch alle trockenen Zutaten miteinander und gib danach unter ständigem rühren Öl, Quark-Milch, den Vanilleextrakt und das Wasser hinzu, bis sich ein gleichmäßiger, etwas flüssiger Teig gebildet hat.
Ich portioniere am liebsten mit dem Spritzbeutel, aber du kannst natürlich auch mit Löffeln oder einem Eisportionierer arbeiten.

Fülle die Papierförmchen, die in deinem Muffinblech stecken etwa halb. Nun kannst du in die Mittes jedes Förmchens ein Rocher stecken (natürlich vorher die Folie entfernen ^^)


Danach füllst du die Förmchen mit dem Rest des Teiges noch etwas auf (falls du noch Teig übrig hast).
Ich hatte bei meinem ersten versuch die doppelte Menge gebacken und nicht 24 sondern fast 30 Cupcakes heraus bekommen.

20 Minuten und eine gelungene Stäbchenprobe später kannst du die Muffins dann aus dem Backofen holen. Lass sie am besten, wie immer, auf einem Kuchengitter auskühlen.

Beim Topping bin ich vom normalen Rezept abgewichten. Mit war es viel zu süß ^^ Also eigentlich braucht ihr jetzt 250g Puderzucker, aber mir haben 120g durchaus gereicht ;-)

Anfangen musst du aber eh ersteinmal damit die Butter schön luftig aufzuschlagen. Gib 1 Schüss süße Sahne hinzu und lass langsam den Puderzucker einrieseln. Nun noch das Nutella oder einen Nuss-Nougat Aufstrich deiner Wahl unterschlagen und fertig.

Da ich zur Dekoration auch keine Rochers mehr über hatte (weil der Herr Randale und ich zwischendurch heimlich genascht haben), habe ich das Topping ganz einfach mit einer Sterntülle aufgespritzt und etwas Haselnusskrokant drüber gestreuselt.
Bei der Deko sind dir aber natürlich keine Grenzen gesetzt. 



Und jetzt bleibt mir nichts mehr als:
Viel Spaß beim nachbacken ♥ (und guck auf jeden Fall mal bei den Jungs vorbei ;-) )

Donnerstag, 20. November 2014

[Dessert] Pralinenvariationen - Himbeer

Viele meiner Freunde sind wenig kreativ, was die Füllung von Pralinen angeht. Die Vorschläge für dieses Jahr sahen folgendermaßen aus:
Nutella, Pudding, weiße Schokolade, Marmelade...

irgendwie lahm und auch irgendwie nicht typisch Pralinencreme mäßig ^^



Zudem habe ich ja vor einiger Zeit ein Paket mit tollen Dingen von Silikomart geschickt bekommen, das ich euch bei Facebook schon vorgestellt habe. Die süßen Eulen haben wir dann auch direkt mal ausprobiert. Leider ist die Dose mit den fertigen Pralinen vor dem Shooting aus dem Kühlschrank gefallen und so sehen sie auf dem Bild ein wenig zerbeult aus =(
Die Pralinenförmchen könnt ihr übrigens HIER bekommen.


Da wir dieses Jahr die ganze Familie mit Pralinen beschenken wollen, habe ich Hohlkugeln bestellt, da das gießen von Hohlkörpern doch ziemlich aufwändig ist.
Natürlich wollen wir viele verschiedene Variationen herstellen, sowohl mit, als auch ohne Alkohol.

Als erstes habe ich ein paar leckere Himbeer Pralinen
Du brauchst für etwa 30 Pralinen:


Für die Hohlkörper
  • 300g Dunkle Kuvertüre
Für die Füllung:
  • 200g weiße Kuvertüre
  • 100-150g Himbeeren
  • 100g Sahne
  • 2 TL Grafschafter Karamell oder Grafschafter Helles
  • 5g Butter
Wie du die Hohlkörper herstellst kannst du noch einmal HIER nachlesen. Die Füllung ist natürlich auch für fertige Hohlkugeln benutzbar.

Die Zubereitung ist ganz einfach.
Pürier die Himbeeren und streich das Püree durch ein feines Sieb oder benutz eine Flotte Lotte, sodass die kleinen Kerne nicht mit in die Pralinen geraten.
Hack die Schokolade klein.
Als nächstes musst du die Sahne mit dem Fruchtmus, der Butter und dem Grafschafter Sirup kurz aufkochen lassen. Nimm den Topf wieder vom Herd und gieße die Masse über die Kuvertüre und rührt so lange, bis sie sich vollständig aufgelöst hat.

Die Creme nun einfach mit Hilfe eines Spritzbeutels und kleiner Tülle in die Pralinen füllen. Denk dran, wir brauchen noch Platz, um die Pralinen zu verschließen, also nicht zu voll machen.

 


Lasst die Füllung aber erst einmal ein wenig fest werden. Das sollte entweder über Nacht bei Zimmertemperatur, oder aber für eine Stunde im Kühlschrank geschehen.

Natürlich kann man das Himbeermus gegen alles mögliche ersetzen. Wie wäre es zum Beispiel mit Erdbeer, Blaubeer oder Passionsfrucht? Hier sind dem guten Geschmack keine Grenzen gesetzt.
Dazu passt wunderbar eine heiße Schokolade mit einem Schuss Eierlikör und Marshmellows ♥

Probierts doch einfach mal aus. Viel Spaß und guten Appetit

Winterzeit ist Schokozeit... Schokolade temperieren

Ich muss mich heute mal outen. Ich mag Schokolade wirklich gerne, aber wenn es so richtig warm ist, brauche ich was fruchtiges, leichtes. Eine ganze Zeit lang habe ich überhaupt keine Schokolade gegessen (ja dafür war ich oft genug entsetzten Blicken ausgesetzt). Mit Alpenvollmilch und dergleichen kann man mich bis heute nicht hinterm Ofen hervorlocken.

In der Weihnachtszeit, bzw allgemein in den kalten Monaten liebe ich aber Dinge wie heiße Schokolade, warme Brownies und ... Pralinen ♥
Am liebsten mit viel dunkler Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil.



Natürlich habe ich mich auch schon vor Jahren immer schonmal an der Herstellung von Pralinen versucht, Aber irgendwie waren sie nie so, wie ich es wollte und vor allem... sie liefen immer unheimlich schnell grau an. In der Regel schon innerhalt der erste 48 Stunden. Das sieht nicht lecker aus und zum verschenken eignen sie sich so auch nicht wirklich.

Aus diesem Grund haben der Herr Randale und ich uns in den letzten Wochen ausgiebig mit der Herstellung von Pralinen und dem Temperieren von Schokolade beschäftigt. Und ich kann euch sagen... es ist eine ziemlich schmutzige Angelegenheit ^^.
 
Neben der Vermeidung des "grau anlaufens" hat das Temperieren von Schokolade aber auch noch viele andere positive Nebeneffekte. Der Härtegrad der Schokolade verändert sich und die Schokolade bekommt diese wundervoll weiche, schmelzende Konsistenz, die Pralinen so einzigartig macht. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die Hohlkörper viel einfacher aus der Form bekommt, da sich die Kuvertüre nach dem Temperieren zusammen zieht.

Ich warne dich auch direkt... das ist nichts, was man mal eben so hoppla hopp macht. Man sollte sich wirklich Zeit dafür nehmen. Nur dann kann es auch funktionieren.

Hier verhält sich, wie bei der Herstellung von Ganache, jede Schokoladensorte anders. Dunkle Schokolade verträgt mehr Temperatur, als weiße Schokolade das tut.
Zunächst sind die Schritte aber eigentlich bei allen gleich.

Du brauchst auf jeden Fall ein digitales Lebensmittel-Thermometer, eine Metallschüssel und einen Topf. Die Menge der zu temperierenden Schokolade solltest du immer in deinem Rezept finden (Ich werde hier natürlich auch entsprechende Rezepte mit Mengenangaben veröffentlichen)

Als erstes fängst du an die Kuvertüre fein zu hacken. Dann lässt du Wasser in einem Topf aufkochen und nimmst ihn dann vom Herd. Nimm jetzt eine Metallschüssel und stell die auf den Topf. Wichtig ist, dass 
1. die Schüssel den Topf ganz zudeckt und
2. die Schüssel das Wasser nicht berührt!

Gib dann die Hälfte der gehackten Kuvertüre in die Schüssel und lass sie bei stetigem Umrühren schmelzen. Achte darauf, dass kein Dampf austritt, sich also kein Kondenswasser bildet, was die Schokolade verunreinigen könnte.

Die Kuvertüre solltest du jetzt erhitzen. 
48-50°C bei Zartbitter-
45°C bei Vollmilch- und
40°C bei weißer Kuvertüre

Wenn die Temperatur erreicht ist, gib die andere Hälfte der Schokolade hinzu und rühr so lange, bis die Temperatur auf
27-28°C bei Zartbitter-
26-27°C bei Vollmilch- und
25-26°C bei weißer Kuvertüre
gesunken ist

Dies dauert einige Zeit. Fall die Temperatur ehr steigt, als sinkt, nimm vorsichtig die Schüssel vom Topf. Auch hier achte wieder auf das Kondesnwasser. Wisch die Schüssel immer sorgfältig ab, damit ja kein Wasser in die Kuvertüre gelangt!


Ist die Temperatur erreicht, ist es Zeit die Kuvertüre wieder ein wenig hoch zu temperieren.
31-32°C bei Zartbitter-
30°C bei Vollmilch- und
28-29°C bei weißer Kuvertüre


Wenn du das geschafft hast, kannst du die Schokolade zügig in deine sauberen und vor allem trockenen Formen füllen, diese dann GANZ vorsichtig auf die Arbeitsfläche schlagen, damit sich die Luftblasen lösen, sie 2-3 Minuten stehen lassen und die übrige Schokolade wieder herauslaufen lassen. Ich stell dazu immer ein Pralinengitter auf die Schale und lasse den Überschuss einfach abtropfen.

Die Hohlkörper solltet ihr dann mindestens 40 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Bei Kunststoff- oder Metallformen sollte sich die Schokolade etwas vom Rand lösen. Bei Silikonformen funktioniert das nicht so 1A.

Wenn die Hohlkörper fest genug sind, könnt ihr die Füllung hinein spritzen und die Pralinen mit dem Rest der temperierten Schokolade vorsichtig verschießen. Ihr solltet die Pralinen also nicht zu voll machen.
bei Silikonformen solltet ihr die Pralinen gaaaaaanz vorsichtig heraus drücken, um sie nicht zu zerdrücken. Auch Handschuhe sind hier von vorteil, um  unschöne Fingerabdrücke auf der Schokolade zu vermeiden.

Genaue Rezepte für Hohlkörper und Füllungen gibts natürlich auch noch. Eins hoffentlich heute noch ;-)

Viel Spaß beim rum matschen und kleckern & vor allem beim naschen ^^





Samstag, 15. November 2014

Sorry...

Tut mir leid Leute, aber wir haben letzte Woche unseren Rechner aufgestockt. Beim Umzug ins neue Gehäuse hat sich jedoch leider das neue Mainboard von uns verabschiedet =(
Suuuuuper ärgerlich! Nach einem Tag hin und her bastelt stand dann die Fehlerquelle fest und wir konnten Ersatz besorgen. Montag ist dann hoffentlich alles wieder in bester Ordnung und es kann weiter gehen (nächste Woche gibt es Pralinen) ;-)

Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen... und damit ihr seht, woran wir grade basteln... von XXL zu ganz normal... 1/3 so groß und 1/3 so laut, wie der alte ♥

Dienstag, 4. November 2014

[Blogevent] Wenn ich ein Törtchen wär


Wenn ich ein Törtchen  wär... 
ist das Motto meines Blogevents, anlässlich 900 Facebookfans. Deswegen könnt ihr hier und natürlich auch auf Facebook ein paar Kleinigkeiten gewinnen.

Wäre ich Gebäck, dann wäre ich sicherlich ein Cupcake.
Der Muffin aus Zartbitterschokolade mit fruchtigen Himbeerstücken darin. Die Haube aus einer Kokoscreme, dezent verziert mit einigen Kokosraspeln und einer einzelner Himbeere on Top. Das Rezept zu meinem Cupcake bekommt ihr aber erst zum Ende der Aktion.


Mich interessiert viel mehr, was du sein würdest, wenn man dich tatsächlich vernaschen könnte. Wärst du süß, sauer oder doch ehr herzhaft? Bist du ein Traum aus Schokolade oder etwas himmlisch fruchtiges? Bist du ehr puristisch oder mit viel Deko verziert? Und was bist du überhaupt? Ein Muffin, ein Cupcake, ein Cakepop, ein Küchlein oder vielleicht doch eine ganze Torte?

Um zu gewinnen müsst ihr aber auch etwas tun.
Verratet mir, bis zum 06.12 (Nikolaus) (verlängert bis zum 21.12.2014) wie ihr im Schlaraffenland aussehen würdet. Als Blogger könnt ihr gerne einen eigenen Post schreiben, den ihr mit dieser Aktion verlinkt. Hier bitte ich euch natürlich etwas neues zu verfassen und euch nicht eurem Archiv zu bedienen.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein Gastbeitrag, den ihr hier veröffentlichen könnt. Diese Option steht euch auch als nicht Blogger zur Verfügung.

Die dritte Möglichkeit ist hier oder bei Facebook einen Kommentar zu verfassen mit einer Beschreibung oder einem Rezept eurer Kreation.

Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas


für den 1. Platz gibt es:
eine schwarze Tortenplatte aus Glas mit einem Durchmesser von etwa 20cm, 
drei Einweg-Königskuchenformen in Weihnachtlichem Design,
ein XXL Ofenhandschuh, der verhindert, dass man sich die Unterarme verbrennt ;-)
und ein grünes Dekoband


der 2. Platz beinhaltet:
eine grüße Etagere aus Kunststoff
ein kleines Keksbuch
zwei mal Zuckerdeko, jeweils 1x in orange und blau
zwei mal Rollfondant von FunCakes, je 1x in Baby Blue und Tropical Orange

Paket Nummer 3 enthält:
eine Cupcake Etagere für 13 Cupcakes,
100 Minicupcake Papierförmchen
1kg Zuckerperlen

evt behalte ich mir vor noch ein kleines Überraschungspäckchen zusammen zu schnüren ;-) 

Paket Nummer 3 könnt ihr NUR auf Facebook gewinnen. Alle weiter Infos findet ihr hier

Das Gewinnspiel ist rein privat und steht nicht in Verbindung zu Facebook. Teilnehmen kann jeder aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern. Der Gewinn kann natürlich nicht bar ausgezahlt werden ;-)

Ich hoffe natürlich auf rege Teilnahme und drücke euch alle die Däumchen =)


Liebe Grüße
Eure Rike 

[edit]

Alle Gewinner wurden direkt über Email benachrichtigt. Ich gratuliere herzlich ♥

Dienstag, 28. Oktober 2014

[Backen] Tomaten Schinken Quiche

Endlich habe ich es geschafft. Seit Monaten eier ich rum und jedes mal verpasse ich die "ich backs mir" Aktion von Tastesheriff Clara.
Jeden Monat gibt es ein Thema, zu dem man etwas kochen/backen soll. Leider hatte ich bisher entweder keine Zeit oder entsprechende Themen schon vorher verbloggt. Diesen Monat gabs das Thema Quiche und dank meiner Schluderigkeit und Mangel an schönen Fotos, hat das Rezept hier noch auf Halde gelegen.

Gestern hat dann der Postbote unverhofft an der Tür geklingelt und mir ein Paket mit einer wundervollen rechteckigen Quiche-/Tarteform gebracht. Ich glaube der Herr Randale liebt mich wirklich ♥ Obwohl ich schon sooo viele Formen habe und gar nicht mehr weiß, wo ich sie alle unterbringen soll, hat er mir doch noch eine bestellt und ich bin ganz verliebt.

Natürlich musste die Form unbedingt gleich ausprobiert werden. Zum Mittag kam dann eine ganz liebe Freundin vorbei und weil wir beide ein leichtes Hüngerchen hatten, haben wir uns gleich an die Arbeit gemacht und das hier gezaubert.


Diese Tomaten-Schinken-Quiche mit Parmesan sieht nicht nur unglaublich gut aus, sie schmeckt auch noch fantastisch. Und keine Sorge, die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach.

Zunächst brauchst du für eine große runde Form (für eine rechteckige in etwa die Hälfte)

Für den Mürbteig
  • 200g Mehl
  • 100g Butter / Margarine
  • 5 EL kaltes Wasser und
  • 1 Prise Salz
Für den Belag
  • 250g Kirschtomaten
  • 150g rohen Schinken 
  • 75g Parmesan
  • 2 Eier
  • 125 ml Milch
  • 6 EL Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter (TK)
Zunächst heitzt du den Backofen auf 225°C Umluft vor und knetest einfach alle Zutaten für den Teig zusammen, bis sich ein glatter "Klumpen" gebildet hat, der nicht klebt und sich gut vom Rand ablöst. Diesen stellst du dann erstmal kalt.

Dann kannst du schon einmal die Kirschtomaten halbieren und den Parmesan reiben. Die Schinkenscheiben drittel ich dann in der Regel, damit sich die Quiche später besser schneiden lässt.

Nun kannst du den Teig ausrollen und vorsichtig in die Form drücken. Auf den Teig kommt dann zunächst der Schinken, darauf der Parmesan und als letztes dann die halbierten Kirschtomaten.
Die Quiche wird jetzt für etwa 10 Minuten vor gebacken.

In der zwiswchenzeit verquirlst du die Eier mit der Milch, der Sahne, Salz, Pfeffer und den Kräutern (ich habe hier 8 Kräuter aus dem Froster genommen). Nach den 10 Minuten schüttest du die Masse vorsichtig über die Quiche und backst sie nocheinmal für etwa 15-17 Minuten, bis sich die Eiermilch leicht bräunt (Das hängt wie immer vom Backofen ab).




Die Quiche schmeckt sowohl warm, als auch kalt. Ich esse sie am liebsten einfach so, eine Freundin schwört auf Tomatenketchup dazu ;-)

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachbacken und guten Hunger

Samstag, 11. Oktober 2014

[Backen] Zimtschnecken mit Äpfeln und Mandeln

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, die Heizung läuft schon seit einigen Tagen und hier liegt Zimt in der Luft. Bei uns ist wieder Zimtschneckenzeit ♥
Ich liebe die kleinen Dinger einfach. Ob als Schnecken oder als Kuchen, als Zupfbrot oder Pinwheel... Hefe, Butter, Zimt und Zucker sind einfach die perfekte Kombination.



Vorgestern habe ich mal wieder ein Rezept für einen Zimtschneckenkuchen gesehen. Dieses mal vom Kuchenbäcker Tobias. Seine Variante mit Äpfeln und Mandeln hat mich gleich angesprochen. Der Plan stand also. 
Gestern Abend hatte ich dann einen spontanen Zimt-Jieper und konnte nicht länger warten. Das Rezept habe ich dann ein wenig abgewandelt, da mein Freund einen Teil der Schnecken mit zur Arbeit nehmen wollte, seine Kollegen aber so furchtbar intollerant sind ;-) Milchzucker, Milcheiweiß (Butter ist aber okay ^^), rohe Äpfel...

Für diese Variante brauchst du

Teig
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 240ml lauwarme Vanille-Sojamilch
  • 60g weiche Butter
  • 60g Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 1 TL Salz
  • 490g Mehl
Füllung
  • 2 Äpfel (hier aus dem heimischen Garten)
  • 2 EL Zimt
  • 4 EL Zucker, weiß
  • 2 EL Zucker, braun
  • 40g Butter
  • Margarine
  • gehackte Mandeln (oder Haselnüsse)



Zuerst mach dich an den Teig. Lös die Hefe in der Vanillemilch auf und geb danach den Zucker hinzu.

Messe alle anderen Zutaten und gebe sie in eine Schüssel. Gebe dann die Hefe-Milch Mischung hinzu und rühre alles mit einem Knethaken zu einem glatten Teig.
Dieser muss jetzt etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Bei mir auf der Heizung wurd er sogar noch deutlich größer.

Währenddessen kannst du schon einmal die Äpfel schälen und würfeln. Die Äpfel müssen nicht mit Zitronensaft besprenkelt werden. Falls sie leicht bräunlich werden, macht das gar nichts.

Wenn du damit fertig bist und der Teig aufgegangen ist, kannst du ihn auf einer leicht bemehlten Fläche rechteckig ausrollen. Ich nutze immer The Mat zum ausrollen. Das sind Matten, zwischen denen man in der Regel Fondant ausrollt. Aber da auch Hefeteig nicht darauf kleben bleibt, nehme ich immer eine als Untergrund.

Geb nun die Butter in einen Topf und lasst sie langsam flüssig werden. Heizt den Backofen auch schonmal auf 180°C vor.

Jetzt gehts an die Margarine. Bestreich mit ihr dünn die komplette Teigfläche. Besonders gut eignet sich dafür eine kleine Winkelpalett, um gleichmäßig zu arbeiten. Durch die Margarine werden die Schnecken nachher nicht trocken.

Streu die Äpfel und die Mandeln gleichmäßig über den Teig. Lass aber die Ränder oben und unten frei.

Die Butter sollte jetzt komplett geschmolzen sein. Rühr jetzt den braunen und weißen Zucker und den Zimt in die Butter. Wenn du es gerne zimtiger oder doch lieber dezenter magst, kannst du die Zimtmenge natürlich variieren.
Die Masse einfach nach Lust und Laune über die gesamte Fläche träufeln.

Nun einfach die lange Seite nach oben hin aufrollen und etwa 2 Finger breite Scheiben abschneiden.
In Form bleiben die Schnecken besonders gut, wenn du sie in einer Muffinform ausbackst. Vergiss aber nicht, die Form gut auszufetten.

Wenn du Angst hast, dass die Füllung unten heraus fällt, kannst du vorher ein wenig Teig zurück behalten und ihn nach dem ausbuttern unten in die Förmchen drücken. So bekommen sie eine Art Boden. 

Dann einfach die Röllchen in die Muffinformen geben. Ich streue gerne noch ein bisschen Zimtzucker über die Schnecken. Wenn du vor hast sie nachher noch mit Zuckerguss zu bepinseln, solltest du diesen Schritt auslassen.
 


Heraus kommen bei mir, nach etwa 25 Minuten Backzeit, in der Regel 24 der weltbesten Zimtschnecken.
Sie sollten nicht in der Form erkalten, da es schwierig werden die kamanellisierten Schnecken wieder aus der Form zu lösen. Ich lasse sie nur kurz ankühlen und stelle sie dann auf ein Abkühlgitter (mit einem Küchenkrepp darunter ist es auch gar nicht soooo ne Sauerei).

Sie schmecken sowohl warm, als auch kalt. Besonders gerne mögen wie sie mit Vanillequark (von Aldi) oder einfachem Milchreis ♥

Montag, 22. September 2014

[Backen] gedeckter Apfelkuchen

Erst einmal tut es mir leid, dass es hier grade so ruhig ist, aber ich hatte in letzter Zeit wirklich viel zu tun. Vorstellungsgespräche, Arbeit, dicke Erkältung und dazwischen kam noch eine Hochzeit dazu.
Ich hoffe ihr seht es mir nach. Dafür habe ich heute ein tolles Rezept, das ich im ersten Anlauf leider gar nicht essen wollte ;)

Ich freue mich jedes Jahr unheimlich auf den 26. September, denn da hat der Opa vom Herrn Randale Geburtstag und jedes Jahr gibt es Opas legendären, gedeckten Apfelkuchen. Und jedes Jahr muss ich mich aufs neue zwingen nicht 3 und 4 Stücke in mich hinein zu schaufeln.
Deswegen war ich dieses Jahr so schlau, einfach mal nach dem Rezept zu fragen. Und tadaaa... ich habe es bekommen. Nachdem ich mich ein klein wenig über die Zutaten gewundert habe, habe ich nichts desto trotz schnell alles eingekauft und dann ging es los:



Das Rezept sieht für eine 28cm Springform vor:


  • 400g Mehl
  • 200g Butter
  • 160g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Pck. Vanillezucker

  • 1,2 kg Boskop Äpfel
  • 750 ml trockener Weißwein (durch Apfelsaft austauschbar)
  • 250g Zucker
  • 3 Pck. Vanillepuddingpulver

Die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach.
Heize den Ofen auf 180°C vor.
Knete einfach aus Mehl, Butter, Zucker, den Eiern, Backpulver und dem Vanillezucker einen schön geschmeidigen Teig. Stell ihn jetzt erst einmal in den Kühlschrank.

Danach müssen die Äpfel geschält und gestiftelt werden. Jetzt wird der Pudding gekocht. Statt mit Wasser wird er in diesem Fall mit Wein gekocht. In der ersten Variation habe ich mich genau an das Rezept gehalten. Das ist aber nur was für wirkliche Weinliebhaber, zu denen ich leider nicht gehöre. Hier hat mir Opa irgendwas verschwiegen ;-)
Im zweiten Versuch habe ich 600 ml natürtrüben Apfelsaft mit 100 ml Wasser und 50 ml Apfelschnaps gemischt.
Einen Teil habe ich wie beim normalen Pudding kochen vorher abgeschöpft, um das Pulver anzudicken. Den Rest habe ich mit dem Zucker kurz aufgekocht und dann den angerührten Pudding hinzugegeben. Kurz aufkochen lassen. Jetzt die heiße Masse schnell über die Äpfel kippen und das Ganze gut durchrühren.

Roll nun etwa 2/3 des Teiges aus und leg ihn in die Form. Dabei solltest du ihn am Rand schön hoch andrücken.. Füll nun die Apfel-Pudding-Mischung in die Springform. Roll jetzt den Rest des Teiges aus und leg ihn als Deckel auf den Kuchen.

Der Kuchen wird nun 50 Minuten gebacken. Nach dem Auskühlen gebe ich immer Zuckerguß oben drauf. Danach sollte er etwa einen Tag kalt stehen. Ich versuche ihn wirklich 24 Stunden stehen zu lassen.
Je nach Geschmack kann der Wein in jedem Verhältnis ausgetauscht werden. 375 ml Wein und 375 ml Apfelsaft oder evt auch einen Teil durch Apfel Cidre, ganz nach eigenem Gusto. Da ich selbst kein Weinfan bin, versuche ich grade noch das Perfekte Verhältnis zu finden (aber es kann ja nicht jeden Tag Apfelkuchen geben ;-), weswegen ich auch den ersten Kuchen überhaupt nicht essen wollte.

Ich wünsche dir/euch also viel Spaß beim nachbacken und würde mich riesig über Berichte und Bilder freuen.

Außerdem muss ich euch noch meine neue Gebäckzange zeigen. Als ich letzte Woche mit dem Herrn Randale in Köln war, habe ich sie auf einem Antikmarkt gesehen und mich gleich in sie verliebt ♥



Freitag, 19. September 2014

[Motivtorte] Fuchs du hast mein Herz gestohlen...

...und nein er gibt es nicht mehr her. Nicht seit Samstag. Denn da haben sich beide Füche das Ja-Wort gegeben ♥
Leider habe ich bisher nur einen Schnappschuss von der Torte und ein schlechtes Handybild. Ich hoffe aber im Laufe des Tages noch ein netteres Bild zu bekommen.




Gewünscht war ursprünglich nur ein Erdbeerherz *gähn*, weil der Bräutigam kein "Kuchentyp" ist. Aber wie sehen denn bitte Brautfiguren auf einem Erdbeerherz aus? Und vor allem, wie soll ich mit einem handelsüblichen Haushaltsbackofen ein Herz für 70 Gäste backen?
Es war also höchste Zeit für ein konspiratives Treffen mit der Braut. Gesagt getan. Christina, der Fuchs in spe, hat sich dann zusammen mit mir für 4 Erdbeerherzen in Form eines Kleeblatts entschieden. Mittelpunkt des Kleeblatts sollte dann eine kleine, zwei stöckige Torte sein.



Weil ich natürlich Stress vermeiden wollte, habe ich die Figürchen mehrere Wochen vor der Hochzeit gebastelt. Ich habe nur nicht damit gerechnet, dass sie mir kaputt fallen, wenn ich sie, um ihre Position auf der Torte zu bestimmen, drauf setze. Der Kuchen war gebacken, die Ganache war einfach perfekt, der/die/das neue Fondant fabelhaft und dann sowas... Natürlich musste ich an dem Freitag Abend auch noch arbeiten, was mir überhaupt nicht gepasst hat. In einer schrecklichen Nachtschicht musste ich dann neben der Blattdeko auch noch ein neues Brautpaar basteln.
Nach nur einer Stunde Schlaf ging es auch schon zur Kirche und danach zum Sektempfang. Danach bin ich dann ersteinmal wieder nach Hause. Die Blätter mussten noch angeklebt werden und auch die kleinen Erdbeerherzen brauchten noch ihre Schokodeko. 




Am meisten Angst hatte ich vor dem Transport. Ich habe also alles so gut wie möglich in die Torten Caddys gepackt, habe diese dann so ins Auto gequetscht, dass nix rutschen oder kippen kann und bin wie ein über 80-jähriger Fahranfänger zur Location gefahren.

Zum Glück ist alles heile angekommen. Leider konnte ich dann die Torte aber noch nicht aufbauen. Das musste dann während dem Essen passieren. Alles halb so wild. Meine anfängliche Sorge, ich würde die Herzen nicht mehr in einem Stück von den Tortenplatten bekommen, hat sich zum Glück nicht bestätigt. Alles passte super und zum Schluss musste nur noch des Stiel aus frischen Erdbeeren gelegt werden.

Geschmeckt hat es zum Glück allen und das ist ja die Hauptsache =)

Mittwoch, 27. August 2014

Pflaumen-Streusel-Liebe

Ich liebe Streuselkuchen in allen Variationen. Apfelstreusel, Kirschstreusel, Himbeerstreusel, Waldbeerstreusel, Pflaumenstreusel... alles immer gerne. Wenn ich das dann auch noch mit einem richtig guten Hefeteig verbinden kann, dann brennen bei mir alle Sicherungen durch ;-)




Da der Herbst ja mit weit unter 20°C ziemlich früh im August schon eingezogen ist, steig in mir auch immer mehr der Wunsch nach Apfel- und Pflaumenkuchen ♥
Oft ist mir Pflaumenkuchen aber etwas zu sauer. Zucker-Zimt-Streusel sollen Abhilfe schaffen.

Das Rezept für Kirschstreusel habt ihr ja schon bekommen. Diese Variation passt zwar super zu Kirschen und Himbeeren, nicht aber zu Äpfeln und Pflaumen, weshalb ihr heute eine zweite Variante bekommt.



Für den Mürbeteig (25er Form) braucht ihr:


  • 1/2 Würfel Hefe, frisch / oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 100ml Milch, lauwarm
  • 40g Butter
  • 30g Zucker
  • 250g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Pr. Salz
dann 1kg Pflaumen oder Äpfel

Für die Streusel:

  • 175g Butter
  • 225g Mehl
  • 110g Zucker
  • 1-2 TL Zimt 

Die Zubereitung ist ganz einfach.
Lasst die Butter in der warmen Milch zergehen und krümelt die Hefe hinein und lasst sie sich komplett auflösen (Wenn ihr Trockenhefe verwendet, lasst sie erst einmal leicht aufsprudeln).
Mischt nun Mehl, Salz, Zucker, Ei und Zimt und gebt das Hefegemisch dazu. Knetet daraus nun einen glatten Teig und lasst ihn 15 Minuten gehen. 
Knetet ihn dann noch einmal kurz, aber kräftig durch und lasst ihn weitere 15 Minuten gehen.

In der Zeit könnt ihr schonmal den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheitzen und die Pflaumen in Form bringen. Schenidet sie auf einer Seite längst ein und holt den Kern heraus. Ich schneide die Pflaumenhälfte dann immernoch kurz oben und unten ein Stück ein.

Legt eine Springform mit Backpapier aus und fettet den Rand ein. Rollt nun den Teig aus und legt ihn in die Form. Drückt den Teig am Rand hoch. Danach könnt ihr die Pflaumen dicht im Kreis in den Teig drücken.

Zerlasst jetzt die Butter und verknetet sie mit Mehl, Zucker und Zimt zu Streuseln und verteilt diese gleichmäßig über die Pflaumen.

Der Kuchen wandert nun für etwa 30 Minuten in den Backofen.

Wenn ihr noch zu viel Teig über habt, backt doch noch ne Minivariante mit Äpfeln ;-) So hab ich es das letzte mal gemacht



Er schmeckt wunderbar warm und kalt. Mit Sahne und/oder Zimt-Zucker, mit Vanilleeis oder einfach pur ♥

Viel Spaß beim nachbacken und guten Hunger

Dienstag, 26. August 2014

[Motivtorte] Hat jemand Nemo gesehen?

Nachdem das mit dem Kuchen meines Bruders so gut geklappt hat, hat mich ein Arbeitskollege gefragt, ob ich auch ihm beim Geburtstagskuchen für seine Freundin helfen könnte. Das Motiv sollte "Findet Nemo" sein. Da ich sowohl Zeit, als auch Lust auf eine Unterwasser hatte, habe ich natürlich sofort zu gesagt. Nachdem der Frosch also Mittwoch das Nest verlassen hatte, zug gleich am Donnerstag Nemo hier ein.
Basis war ein einfacherer Rührkuchen und ein Devils Food Cake (das Rezept gibts die Tage auch noch), die ich abwechselnd aufeinander geschichtet habe. Gefüllt und ummantelt war er mit einer Zartbitterganache.



Auch Philipp hat sich beim herstellen der Dekoration super angestellt und hat sich auch vorher schon viele Gedanken über die Möglichkeiten gemacht. Es gab, neben vielen Arten von Seegras, also auch Korallen und Anemonen. Er wusste auch direkt, dass er lieber einen 2D, als einen 3D Nemo auf der Torte haben möchte. Von so viel Vorbereitung war ich echt verblüfft (also auf positive Art und Weise)
Ich glaube Philipp ist selbst auch sehr zufrieden mit seinem Werk gewesen. Kann er auch sein. Ich bin auf jeden Fall ganz stolz auf die Leistung meiner beiden Schüler letzte Woche.


Schüler Nummer 3 hat gestern auch schon angefragt. Seine Freundin hat allerdings noch etwas Zeit, bis sie ein Jahr älter wird ;-)
Also Mädels... spannt ruhig mal eure Männer ein und traut ihnen ein bisschen was zu. Meiner muss auch regelmäßig mit ran =)

[Motivtorte] Küss den Frosch

Die Freundin meines Bruders hatte letzte Woche Geburtstag und mein Bruder wollte unbedingt eine Torte für sie backen und dekorieren. Da sie Frösche liebt, war das Motiv kla.
Mein Bruder war von seinen moddelier Fähigkeiten vollstens überzeugt und find noch voll motiviert an zu kneten und formen, bis er bemerkte, dass die Arbeit mit Fondant nicht ganz soooo leicht ist, wie er gehofft hatte ;-)

Genz egal. Er hat nicht locker gelassen und modelliert, was das Zeug hält. Ich find, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.



Natürlich brauchte der Frosch jetzt auch ein Törtchen. Und wo sitzt der Frosch? Genau... am Brunnen.
Der besteht in diesem Fall aus einem Zitronenkuchen gefüllt mit Lemoncurd-Mascarpone.










Die Steine habe ich ganz einfach aus Fondant gemacht. Ich habe schwarzen, weißen und Frauen Fondant so zusammengerollt, dass sich ein marmorierungs Effekt eingestellt hat und habe dann einfach Kugeln gerollt und diese platt gedrückt. So hab ich Stein für Stein auf die Ganache geklebt und der Brunnen ist entstanden, Hätte ich vorher gewusst, wie lange das dauern kann, hätten wir wohl frühen angefangen aber naja... ich bin ja noch pünktlich fertig geworden ;-)


Das Geburtstagskind hat sich übrigens auch sehr gefreut, als es den Kuchen hier abgeholt hat =)

Dienstag, 19. August 2014

[Motivtorte] Bens 1ter Geburtstag

Eine Kollegin hat mich drum gebeten eine Torte für den 1. Geburtstag ihres Sohnes zu backen. Das tolle daran: Ich hatte keine Vorgaben =)
Nachdem ich beim modellieren von Autos bisher kein Glück hatte, habe ich mich für eine Torte mit Segelschiff entscheiden (das Segel hat mich übrigens den letzten Nerv gekostet, aber das nur am Rande ^^)


Zunächst hatte ich eigentlich geplant eine zweite Etage drauf zu setzten. Leider ist was mit der Ganache schief gelaufen, sodass er irgendwie in sich zusammegefallen ist. Ben fand das aber gar nicht schlimm. Er hat den einfach vorab schonmal vernascht =D

Plan B war also das "Wasser" oben drauf zu setzen. Gefolgt von einer Insel aus braunem Zucker und einer improvisierten Palme.

Geschmacklich war es übrigens ein heller Biskuit (3 Böden) gefüllt mir einer Creme aus Sahne, Mascarpone und Lemon Curd.

Ich fand die Creme selbst sooo gut, dass ich sie für das nächste Zitronentörtchen wieder verwenden würde. Danach werd ich wohl ersteinmal wieder Lemon Curd kochen müssen.
Eingestrichen habe ich sie mit einer Zartbitter-Limetten-Ganache. Leider war es an einem der wenigen wirklich warmen Tage diesen Sommer, sodass mir der Fondant ein paar Probleme bereitet hat. Fürs nächste mal bin ich vorbereitet. Vielleicht funktioniert es mit einer anderen Firma besser ;-) 

Montag, 11. August 2014

Omas Waffeln ♥

Die Tage hatte ich schon morgens um halb 8 unheimlich Lust auf Waffeln. Die hab ich seit Jahren nicht mehr gegessen, was sicherlich auch daran liegt, dass wir kein Waffeleisen besitzen. Zum Glück hat meine Mutter letztes Jahr eins fürs Klassenfest gekauft =) Da ich grade sowieso das Haus meiner Eltern sitte (was das Beste überhaupt ist, weil wegen Spülmaschine und Garten und so) wäre das doch eine super Gelegenheit. Fehlt nur noch ein Rezept. Ich habe erst gar nicht versucht bei meiner Mutter ein Rezept zu suchen, da all meine Erinnerungen an Waffeln immer bei meiner Oma enden. Zum Glück steht die immer früh aus, sodass man ganz ohne schlechtes Gewissen auch morgens um 8 schon anrufen kann.




Und wer mir jetzt kommt mit:
Waffeln? Im Sommer?

Dem kann ich nur sagen: Auf jeden, Junge! ^^

Eis und Sahne passen doch viel viel besser in den Sommer, als in den Winter. Und Kirschen gibts auch ehr im Sommer, als im Winter... so!

Oma hat sich nicht lange bitten lassen und mir sofort das Rezept rausgesucht (Währenddessen hat sie noch einige andere Dinge vorgelesen, die ich diesen Sommer auf jeden Fall noch machen muss).



Für etwa 15 Waffeln (Herzform) braucht ihr:


  • 4 große Eier
  • 175g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 250g Butter
  • 500g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1/2 Päckchen Backpulver (bei belgischen Waffeln 1 Ganzes)
  • 500 ml Milch
  • 100 ml Sprudelwasser (wer den Teig lieber dicker mag, lässt das Wasser weg)
Eigentlich sind mir diese Herzwaffeln zu lahm. Aus Ermangelung an Alternativen mussten die aber ersteinmal reichen.


Ich hab mich dann also gegen 14 Uhr an den Teig gemacht. Die Eier mit dem Zucker und dem Salz aufgeschlagen, bis die Masse wieder fast weiß wurde, danach die Butter hinzu und anschließend nacheinander Backpulver mit dem Mehl und Milch hinzufügen, bis sich alles gut verbindet. Keine Panik, wenn der Teig etwas grisselig aussieht. Das muss so ;-)
Ich habe den Teig dann noch 2 Stunden im Kühlschrank stehen lassen, wodurch er etwas dicker wurde.

Und dann einfach nur noch die Waffeln ausbacken. Eine Saucenkelle Teig rein, zuklappen und darauf warten, dass man sie endlich rausnehmen und vernaschen darf ;-)

Ich persönlich bin ja der Typ für Puderzucker, Vanilleeis und Sahne, für meine Gäste dürfen es dann aber auch heiße Kirschen oder Himbeeren sein. Das Raffaelloeis von Experimente aus meiner Küche passt übrigens auch hervorragend ;-)


Samstag, 9. August 2014

Sag mal... wer bist du eigentlich?

Die Tage wurde mir gesagt, dass ich viel zu anonym bin. Es gibt zwar 2 Fotos und eine kurze Vorstellung, aber man wüsste ja überhaupt nicht, wessen Blog man da liest.
Deswegen dachte ich mir, kläre ich euch mal auf ;-)




  1. Ich liebe liebe liebe die Farbe grün
  2. Ich habe 4 Brüder und bin das einzige Mädchen in dem Haufen
  3. Für mich gibt es nichts schlimmeres als Erbsen (und das meiste andere grüne Gemüse, wie grüne Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Mangold...)
  4. Ananas rangieren auf Platz 2
  5. Ich bin am Donnerstag (14.08.2014) seit 11 Jahren mit meinem Mr. Randale zusammen (ja, damals war ich 17... jung und naiv ;-) )
  6. Ich bin viiiiiiel sportlicher, als ich aussehe (und nein das meine ich nicht ironisch)
  7. Ich würde trotzdem gerne 30 Kilo abnehmen
  8. Ich backe lieber für andere. Kuchen esse ich zwar gerne, aber eigentlich nicht viel
  9. Das wertvollste, das ich besitze, ist meine Kamera (ich liebe sie und sie war jeden Cent wert!)
  10. Trashkino am Wochenende find ich super
  11. Alice im Wunderland habe ich in 7 verschiedenen Ausführungen und 3 Sprachen
  12. Ich besitze nur 3 Hosen. 2 davon sind Sportklamotten
  13. Seitdem ich 14 bin, habe ich rote Haare (mal mehr, mal weniger)
  14. Morgens komme ich nur schwer aus dem Bett. Ich bin definitiv eine Eule
  15. Ich lese 1 Buch pro Woche
  16. Ich kann beim Fernsehschauen nicht einschlafen
  17. Ich trinke etwa 4 Liter Wasser am Tag (wahlweise auch Pfefferminztee)
  18. Auf hohen Schuhen kann ich nicht laufen
  19. Ich sammel Essstäbchen
  20. Ich hasse schlechte Rechtschreibung. Natürlich darf man sich gerne mal vertippen, aber bei konsequenter Missachtung der deutschen Rechtschreibung macht mir das Lesen keinen Spaß mehr.
  21. Neuerdings gehe ich joggen. Ich hab mir sogar extra Schuhe dafür gekauft ;-)
  22. Ich hatte eine tolle Kindheit (gestern habe ich noch in Muddis Fotoalben geschwelgt)
  23. Ohne Brille kann ich mich nicht im Spiegel ansehen (und nein das liegt nicht an den Dioptrien)
  24. IKEA Regale baue ich auch ohne Anleitung zusammen
  25. Mein innerer Schweinehund ist riiiiiesig!
  26. Unsere Küche ist viel zu klein (kein Platz für ne Mikrowelle, nen Thermomix und andere sinnvolle Küchengeräte)
  27. Ich wünsche mir für die nächste Wohnung einen Balkon
  28. Am liebsten schaue ich abends "Mord und Totschlag" Serien (so nennt der Herr Randale die), wie z.B. Criminal Minds
  29. Ich mag keine Vollmilchschokolade
  30. Beim Chinesen bestelle ich immer das selbe. 1x die "31" bitte mit extra Erdnusssauce (Currynudeln mit Huhn und Gemüse der Saison mit einem Satéspieß♥)
  31. Kleine Kinder lieben mich (angeblich liegt das dadran, dass ich so ein Vollmond-Gesicht habe und Kindern das vertrauter ist)
  32. Es hat 4 Wochen gedauert, um den Herrn Randale davon zu überzeugen, einen grünen Kühlschrank zu kaufen
  33. Ich liebe den Geruch von frischer Hefe
  34. Ich liebe Hefe grundsätzlich
  35. Fondant und ich sind eigentlich keine großen Freunde. Ich gebe der Beziehung trotzdem immer wieder eine Chance
  36. Ich war ein super süßes und fotogenes Kind, was ich heute leider nicht mehr von mir behaupten kann
    Und hier ist der Beweis
  37. Auf unseren Geburtstagskuchen waren früher schon selbst gemachte Marzipanfigürchen drauf (von Oma ;-) wie die Simpsons, Drachen, Burgen, Calimero uvm. gegessen hab ich sie aber natürlich nie... ich mag nämlich kein Marzipan)
  38. Ich liebe gute Rockmusik (darf auch gern mal Metal sein)
  39. Ich war immer super in Deutsch, in Mathe bin ich aber ne Niete! Selbst beim Umrechnen von Rezepten frage ich immer lieber nochmal den Taschenrechner, statt auf mein Hirn zu vertrauen
  40. Wir sammeln Bilderrahmen. An unserer Fotowand gibt es fast keinen Rahmen doppelt
  41. Mein bester Freund ist männlich. Das klappt super, auch, wenn viele das nicht glauben
  42. Wenn ich richtig wütend bin, fange ich an zu weinen ;-)
  43.  

Das sollte fürs erste Reichen bzw. mehr ist mir grade so spontan nicht eingefallen. Vielleicht habt ihr ja noch irgendwelche Fragen, die ich natürlich gerne beantworte ;-)



Sonntag, 27. Juli 2014

Ein neuer Mann in meinem Leben

Nicht, dass ihr euch wundert, aber ich habe einen neuen Mann in meinem Leben. Einen kleinen Begleiter, der mir überall hin folgt. Wir haben uns gesehen und es war Liebe auf den ersten Blick ♥ Seitdem unternehmen wir alles gemeinsam. Wir gehen zusammen spazieren, backen, basteln, fahren Fahrrad, gehen essen, schwimmen... einfach alles. Da er sicher immer wieder mal auf Bildern zu sehen sein wird, möchte ich, dass ihr ihn heute kennen lernt. Darf ich vorstellen... Hugo ♥


Hugo ist 2 Wochen alt,
etwa 12 cm groß,
wiegt 39 gramm
hat einen Zwillingsbruder namens Henry
ist der beste Zuhörer der Welt ^^
und seit ein paar Tagen auch bei Instagram zu finden: @hugo.on.tour
 


Hier ist Hugo zusammen mit uns spazieren. Dank meines neuen Activitytrackers von Polar, müssen wir abends oft noch eine Runde drehen, damit ich mein Tagesziel erreiche =)


Hin und wieder hängt er ganz gerne im Garten meiner Eltern rum und lässt es sich gut gehen. Hier war er der festen Überzeugung, einen Verwandten gefunden zu haben. Er hat noch immer nicht ganz verstanden, dass Holz noch gleich Holz ist ;-) Ich lasse ihn aber gerne in seinem Irrglauben.


Hier ein paar Impressionen von Hugo im Alltag





Hier mit seinem Zwillingsbruder Henry. Hin und wieder kommt auch Cousin Herbert, kurz Herby vorbei. Der ist derzeit aber im Urlaub in Österreich.