Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten

Hallo meine Lieben!

Ich wünsche Euch und euren Familien ein wunderschönes Weihnachtsfest mit viel Freude, kleinen und großen Aufmerksamkeiten, gutem Essen und ganz viel Ruhe.
Auch ich versuche die nächsten Tage zu genießen und somit das Jahr ganz entspannt ausklingen zu lassen.



Wie so oft wird das nicht viel mit Ruhe und Besinnlichkeit zu tuen haben, aber dennoch freue ich mich jedes Jahr aufs neue auf die Zeit mit der Familie (auch, wenn wir dieses Jahr das erste mal nicht in voller Besatzung starten).

Erholt euch ein wenig und versucht euch zu entspannen. Ich werde auch mein Bestes tun.
Das heißt, wenn ich Lust und Zeit habe, gibts bestimmt noch ein Rezept ;) Falls mir die Zeit mal wieder davon läuft, starte ich zumindest mit guten Vorsätzen ins neue Jahr ^^

So bleibt mir nichts mehr, außer euch frohe Weihnachten zu wünschen und falls wir und hier nicht mehr lesen auch einen zauberhaften Silvesterabend ♥

Liebe Grüße

Eure Rike

Freitag, 19. Dezember 2014

[Kochen] Quesedillas mit Guacamole

Wie ihr mittlerweile vielleicht wisst, sind wir totale Fans von mexikanischem Essen! Natürlich schmeckt es beim Mexikaner selbst einfach am aller besten, aber man kann ja nicht dauernd essen gehen oder Essen bestellen ;-) 
Deshalb muss man sich zu Hause oft mit der deutschen variante zufrieden geben. Zugegeben... mir schmeckt die aber wiiiiiirklich super gut!
 

Für 2 Personen mit großem oder 4 Personen mit kleinem Hunger brauchst du:
Für die Guacamole:
  • 2 reife Avocados (sie sollten relativ weich sein, oder wie der Mexikaner meines vertrauens zu sagen pflegt: wie Ziehenhoden, wie auch immer die sich anfühlen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chili (bei Bedarf)
  • 1 Tomate
  • 1 Limette
  • wer mag Petersilie
  • Salz
Für die Quesedillas
  • 8 Minitortillafladen (meine habe ich aus den Aldi Mexikowochen)
  • 500g Hack
  • ein paar Tomaten
  • geriebenen Käse nach eigenem ermessen
  • Guacamole
  • Schmand / saure Sahne
außerdem
  • 1 Beutel Reis  


Zunächst fängst du mit der Zubereitung der Guacamole an.
Hierzu schneidest du die Avocados einmal längst auf und drehst die beiden Hälften gegeneinander. Mit einem Löffel sollte sich der Kern leicht aus der einen Hälfte gebeln lassen. Wenn das nicht der Fall ist, ist die Avocado wahrscheinlich noch nicht reif genug.

Löse jetzt das Fruchtfleisch aus der Schale, wirf sie aber nciht weg. Die Schllae brauchen wir später nochmal.
Das Fruchtfleisch sollte sich jetzt einfach mit einer Gabel zerdrücken lassen. Press die Koblauchzehe und rühr sie unter. Nun kannst du die Tomate klein würfeln und dazu geben. Fehlt nur noch eine Prise Salz und der Saft einer Limette. Wer es gerne limettiger mag, fügt noch ein paar Zesten der Schale hinzu. Jetzt schnell alles durchrühren und den Kern der Avocado mit der Limette einreiben und hinzu geben. Das verhindert, dass die Guacamole oxidiert und sich unappetitlich verfärbt. Die Avocadoschalen einfach als Deckel über die Creme geben, Alufolie drüber und erstmal ab damit in den Kühlschrank.

Koch einen Beutel Reis nach Packungsanweisung.


Weiter gehts mit den Quesedillas.
Dazu einfach das Hack mit diversen mexikanischen Gewürzen anbraten. Ich benutze ein Tacogewürz, eine Mexiko Mischung, Paprika, etwas Kreuzkümmel, ein wenig Steaksalz und natürlich Pfeffer und 0815 Salz. 

Jetzt gehts an den Herd. Brat das Hack mit den entsprechenden Gewürzen an (Mexikogewürz, Paprika (edelsüß), Pfeffer, Steaksalz, etwas Kreuzkümmel, Knoblauch, Chili und was du dir sonst noch gut drin vorstellen kannst).
Dann kann auch schon gestapelt werden.

Bestreiche je eine Seite des Tortillas großzügig mit Schmand, geb dann eine Portion Hack darauf. Dann kommt die Guacamole, evt ein paar Jalapenos, wers gerne scharf mag, und zum Schluss fehlt nur noch der geriebene Käse oben drauf ♥. Jetzt nur noch zuklappen und rauf aufs Backblech und für etwa 10-15 Minuten bei 180°C in den Ofen. Fertig sind sie, wenn der Käse schön zerlaufen ist



Ich hab jetzt immer noch diversen Kram über. Etwas Hack, Schmand, Guacamole, Käse, Tomaten und evt Jalapenos. Sobald die Quesedillas sogut wie fertig sind, schmeiss ich meinen gekochten Reis schnell mit all diesen Resten in die Pfanne und brat die Mischung nocheinmal ganz kurz an. Durch den Käse wird alles so schön pappig-klebrig, was ich persönlich sehr gerne mag =) Wer das nicht mag, lässt den Käse einfach weg.

Nur noch anrichten und das große Schlemmen kann beginnen!







 .

Dienstag, 16. Dezember 2014

[Backen] Spritzgebäck hoch x

Als ich vor dem ersten Advent den Keller aufgeräumt und ausgemistet habe, habe ich neben diverser Weihnachtsdeko und Keksdosen auch noch einen unscheinbaren, weißen Karton gefunden. Da er bei dem restlichen Weihnachtsgedöns lag, hab ich ihn dann einfach mal ungesehen mit nach oben genommen.
Ein oaar Tage lag der Karton hier rum, bis er mir wieder in die Hände fiel. Und was finde ich dadrin? Eine Spritzgebäckpresse =) An die hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht. Bekommen habe ich sie, als ich damals mein Torten Dekorieren Abo abgeschlossen habe.
Qualitativ ist sie natürlich nicht das Gelbe vom Ei, aber für dieses Jahr wird sie wohl reichen.
Schnell die Oma angerufen, um das Butterplätzchen-Spritzgebäck-Rezept zu vervollständigen und tadaaaa... schon konnte es los gehen. 
Wahrscheinlich ist das hier ein Rezept, was jeder zweite kennt, oder schon mal gemacht hat, aber ich finde es jedes Jahr aufs neue einfach nur super lecker! Außderdem lassen sie sich so unfassbar gut variiern. Fünf dieser Variationen werde ich euch unter dem Rezept notieren



Für eine Ladung (etwa 3 Bleche) brauchst du:


  • 200g weiche Butter
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Milch
  • 250g Mehl
Die Zubereitung geht ganz schnell.
Schlag die Butter schön fluffig auf und füge den Puderzucker hinzu. Natürlich würde auch normaler Zucker gehen, aber dann werden die Plätzchen nicht soooo toll. Außerdem lassen sie sich weniger gut aufs Blech spritzen. Wenn die Masse dann so richtig cremig ist, gib nacheinander Ei, Salz, Vanillezucker und Milch hinzu.
Bei meiner Küchenmaschine nutze ich bei diesem Schritt den Schneebesen-/Schlagbesenaufsatz .

Den Vanillezucker kannst du übrigens super einfach selbst herstellen. Nimm einfach ein großes Glas und füll es mit Zucker auf. Am besten nimmst du hier Feinzucker. Schneide dann 2 Vanilleschoten auf und steck sie einfach hinein und lass das ganze ein paar Tage ziehen. Zwischendurche in bisschen durch schütteln. Nach einiger Zeit, wenn das Vanillemark in der Schote getrocknet ist, schneide ich einfach die beiden oberen Enden ab, steck die ganze Schote in den Thermomix und hexel sie einfach ganz ganz klein. Das gebe ich dann wieder in den Zucker und steck neue Schoten hinein. Zwischendurch fülle ich dann einfach immer mal wieder neuen Zucker nach.
Ist übrigens, nett verpackt, auch eine schöne Idee zum verschenken. ;-)

Bevor das Mehl in die Schüssel kommt, wechsel ich in der Regel schnell auf den Rührbesen, da das Mehl nicht lange untergehoben werden soll.
Also einfach rein damit und nur solange rühren, bis sich ein ziemlich fluffiger, klebriger Teig ergibt.
Jeden, der jetzt hofft, er könnte den Teig vielleicht auch ausrollen, muss ich an dieser Stelle enttäuschen. Das wird auf keinen Fall klappen. Alternativ kann man aber, wenn man keine solche "Pistole" hat, einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle verwenden und die verschiedenstens Formen aufs Backpapier zaubern.

Wenn du aber zu den Menschen gehörst, die ein solches Teil besitzen, dann bleibt dir jetzt die Qual der Wahl, welchen Aufsatz du nehmen möchtest. Ich wähle in der Regel welche, die nahe beisammen liegen, wie den Tannenbaum oder die diversen "Blümchen"formen, da der Teig nicht groß auseinanderläuft. Aber auch hier gilt Versuch macht kluch!



Die Bleche wandern jetzt bei 170°C und Umluft nacheiander für 10-15 Minuten in den Backofen, bis sie an den Seiten leicht gebäunt sind. Die Zeit hängt ja auch immer ein wenig vom Backofen ab.

Dekoriert werden darf nach Lust und Laune. Ich bevorzuge es da aber klassisch. etwas 1/3 bis 1/2 der Plätzchen in Kuvertüre getaucht, kurz antrocknen lassen und dann mit Kokosflocken, Haselnussstückchen, Krokant oder anderem Dekor auf dem eigenen Fundus gestreuseln. Das kurze antrocknen lassen der Schokolade ist besonders bei Kokosflocken wichtig, weil diese sonst ganz schnell ganz unschön aussehen...



Weitere Alternativen wären:

Schokoplätzchen
  • 200g weiche Butter
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Milch
  • 170g Mehl
  • 80g Kakao
Erdnussplätzchen:
  • 130g weiche Butter
  • 70g Erdnussbutter ohne Stücke
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Milch
  • 250g Mehl
 Spekulatiusplätzchen
  • 130g weiche Butter
  • 70g Spekulatius Brotaufstrich (z.B. von Kaufland oder Aldi, cremig)
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Milch
  • 250g Mehl
  • 1 TL Spekulatiusgewürz, bei bedarf  

Kokosplätzchen

  • 200g weiche Butter
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Kokosmilch
  • 200g Mehl
  • 50g fein gemahlene Kokosflocken

Mandelplätzchen

  • 150g weiche Butter
  • 50g Mandelcreme (Brotaufstrich)
  • 100g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr Salz
  • 3 EL Vanillezucker
  • 2 EL Milch oder Mandelmilch
  • 200g Mehl
  • 50g fein gemahlene Mandeln

Ich hoffe du kannst dich entscheiden und wünsch dir viel Spaß beim nachbacken


Dienstag, 2. Dezember 2014

[Backen] Rocher-Nutella Cupcakes

Bei diesem Rezept müssen Nussallergiker leider aussteigen. Allen anderen steht ein orgastisches Schokoerlebnis bevor.
Gesehen habe ich diese kleinen Köstlichkeiten das erste mal bei die Jungs kochen und backen bei Facebook und ich konnte gar nicht weggucken. Ich liebe sowohl Rocher, als auch Nutella und beides in Kombinartion... der Plan stand also fest und meine Kollegen haben sich eh was für Halloween gewünscht, da wir nicht feiern konnten, sondern abends arbeiten mussten. Und mal ganz ehrlich... was ist nach 8 Stunden harter Arbeit, wehen Füßen und dem ansoluten Motivationstief besser, als eine Schokoladenbombe? Genau... nichts :D


Und bei dem Anblick konnte dann auch keiner mehr widerstehen. Leider war das alles zeitlich so knapp, dass es kaum Fotos der Leckereien gibt. Viel wichtiger war aber der Duft, der verströmt wurde, als ich in der Festhalle den Deckel des Cupcake Caddys abnahm. In kürzester Zeit roch der gesamte Raum undheimlich köstlich nach Schokolade. Also schnell wieder den Deckel drauf, um den Duft zu konversieren.

Jetzt denkst du wahrscheinlich: Red nicht so viel, wie macht man die Dinger!?
Und ja ich will dich gar nicht weiter auf die Folter spannen

Für 12 Cupcakes brauchst du:
  • 12 Ferrero Rocher (oder eine vergleichbare Schoko-Nuss Knusperkugel)
  • 240g Mehl
  • 335g Zucker
  • 85g Backkakao (also der bittere)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 3/4 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 3 EL neutrales Pflanzenöl
  • 2 Eier (M)
  • 2 EL Quark (ich hab 20%igen genommen)
  • Milch (den Quark in einen Messbecher geben und die Milch auf 175ml aufschütten)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 175ml warmes Wasser
für das Topping:
  • 120g Butter (Zimmertemperatur)
  • 1 Schuss süße Sahne
  • 225g Nutella
  • 120g Puderzucker
 für die Deko:
  •  Haselnusskrokant nach belieben
  • evt ein paar Rocherkugeln

Und schon kanns los gehen 

Heiz den Backofen aus 160°C Umluft oder aber 170°C Ober-/Unterhitze vor 

Der Teig an sich ist ganz einfach. Misch alle trockenen Zutaten miteinander und gib danach unter ständigem rühren Öl, Quark-Milch, den Vanilleextrakt und das Wasser hinzu, bis sich ein gleichmäßiger, etwas flüssiger Teig gebildet hat.
Ich portioniere am liebsten mit dem Spritzbeutel, aber du kannst natürlich auch mit Löffeln oder einem Eisportionierer arbeiten.

Fülle die Papierförmchen, die in deinem Muffinblech stecken etwa halb. Nun kannst du in die Mittes jedes Förmchens ein Rocher stecken (natürlich vorher die Folie entfernen ^^)


Danach füllst du die Förmchen mit dem Rest des Teiges noch etwas auf (falls du noch Teig übrig hast).
Ich hatte bei meinem ersten versuch die doppelte Menge gebacken und nicht 24 sondern fast 30 Cupcakes heraus bekommen.

20 Minuten und eine gelungene Stäbchenprobe später kannst du die Muffins dann aus dem Backofen holen. Lass sie am besten, wie immer, auf einem Kuchengitter auskühlen.

Beim Topping bin ich vom normalen Rezept abgewichten. Mit war es viel zu süß ^^ Also eigentlich braucht ihr jetzt 250g Puderzucker, aber mir haben 120g durchaus gereicht ;-)

Anfangen musst du aber eh ersteinmal damit die Butter schön luftig aufzuschlagen. Gib 1 Schüss süße Sahne hinzu und lass langsam den Puderzucker einrieseln. Nun noch das Nutella oder einen Nuss-Nougat Aufstrich deiner Wahl unterschlagen und fertig.

Da ich zur Dekoration auch keine Rochers mehr über hatte (weil der Herr Randale und ich zwischendurch heimlich genascht haben), habe ich das Topping ganz einfach mit einer Sterntülle aufgespritzt und etwas Haselnusskrokant drüber gestreuselt.
Bei der Deko sind dir aber natürlich keine Grenzen gesetzt. 



Und jetzt bleibt mir nichts mehr als:
Viel Spaß beim nachbacken ♥ (und guck auf jeden Fall mal bei den Jungs vorbei ;-) )