Freitag, 20. März 2015

Falafel





Wir haben hier in der Nähe eine Dönerbude, die auch eine wahnsinnig gute Falefeltasche anbietet. Leider kommt man da viel zu selten hin und haben uns deswegen gedacht, dass es doch gar nicht so schwer sein kann die kleinen Dinger selbst zu machen. Und es ist wirklich nicht schwer. Überzeug dich ruhig selbst ;-)



Für etwa 30 Falafeln benötigst du


  • 1 große Dose Kichererbsen
  • 3/4 Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • wenn du magst noch etwas Koriander
  • 1 EL Mehl
  • 3 EL Semmelbrösel/Paniermehl
  • Ei (M)

Und los gehts. Lass die Kichererbsen abtropfen und spül sie gut durch.
Püriere sie dann zusammen mit der Zwiebel, dem Knoblauch und der Petersilie (und falls du magst auch dem Koriander). Ich habe dabei gemerkt, dass mein Pürierstab leider nicht so stark ist, wie ich ihn gerne hätte. Wieder ein Gerät auf meiner Wunschliste mehr ;-)


Rühr dann das Ei, das Mehl und die Semmelbrösel unter. Jetzt sollte sich die Masse gut rollen lassen. Ich habe festgestellt, dass es nicht nur sauberer, sondern auch deutlich einfacher ist, wenn man die Masse erst einige Zeit stehen lässt und die Falafelbällchen dann mit Einweghandschuhen rollt.

Jetzt solltest du etwa 30 rohe Falafelkügelchen vor dir liegen haben und jetzt wirds lustig und es stellt sich die Frage: Brät das noch oder frittiert das schon? ^^

Befülle eine Pfanne mit möchlichst hohem Rand etwa 2cm mit Sonnenblumenöl und erhitze dieses. Ob es heiß genug ist oder nicht, testest du am besten mit dem Stiel eines Holzkochlöffels. Wenn Bläschen am Stiel blubbern, kanns los gehen. 

Keine Sorge, die Bällchen müssen nicht schwimmen und brauchen nicht unheimlich viel Platz. Du kannst also eine ordentliche Portion Falafeln in die Pfanne geben. Sobald sie schön goldbraun sind, kannst du sie vorsichtig wenden.

Und nein, sie schwimmen nicht in Luftpolsterfolie ;-)

Sobald sie fertig sind, kannst du sie vorsichtig auf ein Kücherkrepp/ etwas Küchenrolle legen und kurz abtropfen lassen.

Besonders lecker schmecken sie im Wrap oder im Fladenbrot mit Krautsalat, einem Joghurt-Minz-Karotten-Dipp und frischem Salat (Blattsalat, Tomate, Gurke). Aber auch zu Bulgursalat sind sie wirklich sehr zu empfehlen. Perfekt dazu ist dann Hummus, gerne auch mit Kürbis (wem das zu viel selber machen ist... das Kürbishummus von Aldi schmeckt auch gut dazu ;-) )



Ich wünsche dir viel Spaß beim nachkochen und guten Hunger

P.S. Ich freu mich immer über Bilder, falls du etwas nachgebacken hast =)






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