Sonntag, 22. März 2015

Street Food Festival Duisburg

Wir waren jetzt schon einige male im Landschaftspark Duisburg Nord. Eine echt coole Location. Da war für uns klar, dass wir wohl dort auch zum Street Food Festival wollen. Denn leider haben wir es nicht nach Düsseldorf geschafft.

Leider sah das Wetter nicht vielversprechend aus. Nach dem ersten Foto von Vanessa von Watt Gibbet mussten wir uns aber doch noch ins Auto setzen und hin fahren. Also was warmes angezogen, die Regenschirme eingepackt und bei 6°C und Nieselregen ab in den Pott. Auf dem Weg hin bliebt es aber leider nicht bei Niesel... plötzlich einsetzender Platzregen , der dazu führte, dass auf der Autobahn niemand schneller als 60 Fahren konnte, machte meine letzten Hoffnungen auf etwas Sonne und trockene Füße zunichte. Jetzt hilft nur noch beten. Also schicke ich ein kurzes aber herzzerreißendes Stoßgebet gen Himmel und wer sagts denn?!
Wir finden prompt einen Parkplatz, öffnen die Wagentüren und tadaaa... da kommt doch tatsächlich die Sonne raus ♥


Ich mein das muss doch was zu bedeuten haben. Am Eingang des Geländes tummeln sich auch schon einige Menschen. Wir nehmen uns ganz fest vor erst einmal alles zu begutachten, bis wir uns für die ersten "Häppchen" entscheiden. Wichtig dabei ist: Von allem nur eine Portion und die wird geteilt! So kann man viiiiiiel mehr probieren.
Die Idee hält ganze 3 Minuten und wir stehen bei den ersten Pulled Beef Sandwiches bei der Futter Flotte an. Natürlich wird es brüderlich geteilt.


Einmal die Prinzipien über Bord geworfen halten wir die Augen nach einer Kleinigkeit auf. Man muss ja alles so planen, dass man in der Zeit auch so viel wie möglich probieren kann =D Sogar Getränke müssen erstmal warten. Die machen nur unnötig voll ^^
An einem kleinen Kaffeestand stehen drei Cakepop Maker... nur sind die Bällchen, die da herauskommen keine Cake Pops, sondern Parmesan-Reis-Bällchen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch noch verdammt gut duften. Der nächste Gang ist somit auserkoren. Gereicht werden nun sechs Bällchen mit einer unfassbar gut gewürzten Tomatensauce. Außen knusprig und innen weich und käsig (ja ich weiß, dass es dieses Wort gar nicht gibt).


Es folgt der erste Verdauungsspaziergang, bei dem wir uns einen Überblick über das Angebot machen wollen. Schnell steht fest, dass wir auf jeden Fall was beim Japaner und beim Libanesen probieren wollen. Die Burger, die es überall gibt sehen wirklich unheimlich lecker aus. Leider machen sie so schnell so satt, weswegen wir darauf verzichten. Eine Ausnahme müssen wir aber machen. Ein peruanischer Burger gefüllt mit knusprig gebratenem Schweinebauch, Zwiebeln, Koriander und Süßkartoffeln. Bedenken haben wir zunächst, weil die Tasche auf Sauce verzichtet. Aber weit gefehlt. Das Fleisch ist so saftig, dass man wirklich nichts vermisst.



Hätten wir bisher nicht alles durch zwei geteilt, wäre ich jetzt wahrscheinlich schon mehr als satt. Zum Glück haben wirs aber doch getan =) So stellte sich nach dem ausgelassenen Früchstück aber nur ein Sättigungsgefühl ein. Aber der Tag ist noch jung und das Wetter spielt (bis auf eine leichte Schauer) mit. Beim weiteren Schlendern entdecken wir dann den Stand, J.Kinski, an dem Vanessa besagtes Foto geschossen hat, welches uns überhaupt erst aus dem Haus gelocke. Hier müssen wir dann natürlich zuschlagen. Geworden ist es ein "Crazy Shogun". Und obwohl ich ehrlich sein muss und eigentlich nicht auf Wasabi stehe, war die leichte Wasabimajo der absolute Knaller!



Dann gibt erstmal wieder ein kleines Päuschen. Bisher kamen wir mit diversen Leuten ins Gespräch und viele haben das japanische Curry empfohlen. Aber erstmal ne Fritz Cola, bevor es weiter gehen kann.
Der nächste Stopp war also Kaizoku. Hier gibt es japanisches Curry. Wir hatten die Wahl zwischen Huhn und veganem Gemüsecurry mit Auberginen. Da der Herr Randale nicht wusste, ob er Auberginen mag, mussten wir das natürlich dann auch gleich testen. Und ja... er mags ;-)


So langsam stellt sich dann aber doch ein ziemliches Völlegefühl ein. Doch um jetzt aufzugeben sind wir keine 70km gefahren ^^. Wir haben uns dann vorgenommen wenigstens noch beim Libanesen einzukehren - "dann reichts aber wirklich" - Pustekuchen =D
Sich beim Gewürzbrot von Antiochia zu entscheiden war recht kniffelig. Zudem ist die Schlange vorher ziemlich lang, sodass wir ein bisschen Zeit haben, um das bisher Gegessene sacken zu lassen. Wir haben im endeffekt beide Pasten genommen, Käse, Petersilie, Minze, Tomate, Frühlingszwiebeln, Knoblauchöl und Sesam. Oh man... oh man... ich glaub das war das Beste, was wir an dem ganzen Tag gegessen haben (und wir haben viel leckeres verkosten dürfen).


Auf dem Weg zum Auto und diversen Empfehlungen später kommen wir doch noch an dem Stand mit Cidre-Fleisch vorbei. Stundenlang in Cidre eingelegtes Fleisch mit karamellisierten Zwiebeln und Senfkörnern. Leider nicht ganz mein Geschmack, aber der Herr Randale war schwer begeistert.


Alles in allem war es echt ein gelungener Mittag mit viel leckerem Essen, netten Menschen, guter Laune und einem leeren Portemonnaie. Satt (oder auch bis zum bersten voll) aber glücklich machen wir uns dann aber auch wieder auf den Heimweg, bevor wir doch noch zu einer weiteren Portion essbaren Glücks verführt werden. Gelohnt hat sich der Weg auf jeden Fall und vor allem hatte ich direkt am ersten Tag auch den passenden Einsatz für mein neues 50mm Festbrennweitenobjektiv ♥ Das kam nämlich heute morgen ganz unverhofft schon mit der Post. Angegeben war die Sendung erst für Mittwoch. Umso größer war die Überraschung.

Also wenn du demnächst ein Street Food Festival in deiner Nähe hast, denk nicht lange nach. Geh hin und lass dich von all deinen Sinnen berauschen!





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen