Dienstag, 16. Juni 2015

[Städtetrip] Amsterdam Tag 1

Meist versuche ich Stästetrips so genau wie möglich zu planen. Wo will ich hin? Was will ich sehen? Wie kommt man am besten von A nach B und als Foodie natürlich ganz wichtig: Was will ich essen?






Dieses Jahr haben wir alles irgendwie etwas mehr auf uns zukommen lassen.

Das Ziel Amsterdam war eigentlich ziemlich schnell klar. Für Prag, welches auch in der engeren Auswahl für dieses Jahr war, hätten wir frühzeitiger Flüge buchen müssen und nach Amsterdam brauchen wir mit dem Auto nur etwa 2 Stunden. Leider sind Hotels dort ziemlich teuer und so haben wir uns auf diversen Portalen nach Angeboten und Alternativen umgeschaut.

Letztendlich haben wir uns dann für den Campingplatz Zeeburg entschieden. Camping ist an sich nicht so meins, aber in Zeeburg gibt es alternativ zum Zelt kleine Ecohütten und Minibauwagen, die man mieten kann. Auf Doppelstockbetten wie auf Klassenfahrt hatte ich aber wenig Lust, sodass die Wahl auf eine der kleinen bunten Hütten gefallen ist.


Die Hütte war zwar spartanisch eingerichtet, aber wir hatten alles da, was man so braucht. Zwei komplett bezogene Betten, die man bei Bedarf auch zusammen schieben konnte, einen Tisch und zwei Stühle, sowie ein Wandregal mit drei großen Fächern. Außerdem gibt es einen Spiegel, eine Lüftung und sehr schön war die Tatsache, dass man bei gutem Wetter das Fenster bzw die Tür weit aufschieben kann. Leider habe ich ganz vergessen Bilder vom inneren zu machen, aber auf der Internetseite kann man einen ganz guten Eindruck gewinnen.

Wir sind dann gleich nach dem Ausladen einmal über den Campingplatz geflitzt, um uns einen ersten Überblick zu verschaffen und von dortaus auch weiter in Richtung Stadt. Wir haben uns bei Freunden ihre OV Card geliehen. Das sind die Karten für den öffentlichen Nahverkehr. Durch diese Karten spart man etwa die Hälfte der normalen Fahrtkosten, die entstehen würden, wenn man sich einfache Tickets am Schalter kaufen würde. Die "anonyme OV-Chipkaart" kostet 7,50€, ist maximal 5 Jahre gültig und an jedem Bahnhof und vielen Zeitschriftenläden erhältlich.
Beim Einsteigen hält man die Karte an ein Lesegerät und das gleiche tut man beim aussteigen dann wieder. So wird der genaue Betrag für den Streckenabschnitt berechnet. In die Stadt haben wir in der Regel um die 1,50€ gezahlt. Die zwei Haltestellen zum Albert Heijn kosteten z.B. nur 14 Cent ;-) 
Alle Infos zur OV-Chipkarte findet ihr aber auch HIER.

Auf dem Weg in die Stadt kam dann mal wieder die Frage auf:
I amsterdam-Card oder Hollandpass?

Zu Hause haben wir uns schon ausgiebig über das Für und Wider der beiden Karten informiert.
Leider fanden wir die Informationen zur I amsterdam Card etwas schwammig und waren uns nicht wirklich sicher, was nun alles ostenfrei ist, wo wir noch zuzahlen müssen etc, dass wir uns dann für den Hollandpass entschieden haben.
Sehen wollten wir unbedingt den Zoo (weil ich Zoos in jeder Stadt sehen will ^^), der Herr Randale wollte mir unbedingt mal Madame Toussauds zeigen und wenn man schonmal in Amsterdam ist, muss man auch mal ein Cheesetasting mit machen! Eine Grachtenfahrt ist natürlich auch unumgänglich und all diese Dinge konnten wir mit der Karte abdecken. Bei Hollandpass kann man nämlich Gold und Silbertickets erwerben und diese für bestimmt Museen und Attraktionen nutzen. Ein Silberticket haben wir nun noch übrig. Gar nicht schlimm... die Tickets gelten für diverse niederländische Städte und vor allem bis Ende Juli. So haben wir die übrig gebliebenen Tickets in der Familie weiter gereicht.

 Ich bin ganz ehrlich... am ersten Tag sind wir mehr oder weniger durch Amsterdam geirrt. Wir haben uns einen ersten Überblick über die Stadt und die Gegebenheiten verschafft und sind dabei evt etwas ziel- und planlos vorgegangen.


Rembrandtplein 

am Dam

Die erste Snackpause hatten wir dann beim Metropolitan. Der Waffelduft zog schon durch die ganze Straße bis hin zum Dam. Da konnten wir einfach nicht widerstehen ♥


Hier haben wir dann so ziemlich jeden Tag eine Pause eingelegt =D
Ich kann euch so ziemlich alles empfehlen, aber besonders die Waffeln und den Applecrumble mit dem Salted-Cookie-Caramel-Eis. Im Ultralativ würde ich sagen: scheiße geil! (wer den Ultralativ nicht kennt, sollte sich Jan Philipp Zymny bei Nightwash angucken)

Auf dem Rückweg zum Campingplatz sind wir dann noch ein bisschen durch die Geschäfte gebummelt. Gekauft haben wir in Amsterdam nicht viel, in Versuchung geführt wurden wir trotzdem immer wieder ^^


Müde und dezent vom Winde verweht sind wir dann aber erstmal wieder zurück. Leider haben, auch in einer Großstadt wie Amsterdam, die Geschäfte nicht sonderlich lange auf (außer am Donnerstag).
Um 10 waren wir dann zurück und eigentlich auch ziemlich platt.



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