Montag, 28. September 2015

[Backen] Zwiebelbrötchen-Auflauf

Ich geister ja ziemlich viel auf Instagram rum. Es ist mittlerweile wesentlich interaktiver und spannender, als Facebook mit seiner Reichweitenbegrenzung. Hier habe ich vor geraumer Zeit das Profil von Ela (@we5ive) gefunden. Sie ist Mutter von 4 Mädchen & einem Kater, Hausfrau, Partnerin und vieles mehr. Außerdem zeigt sie auf ihrem Profil, wie sie den Alltag meistert und dann auch noch super leckere, schnelle Gerichte auf den Tisch zaubert. Eines davon sind die Zwiebelbrötchen.

Du kennst das. Es ist spät, du willst nicht mehr viel Zeit fürs Kochen investieren und vor allem nicht erst um 22 Uhr essen. Du schaust in den Kühlschrank und eigentlich ist er ja sogar ziemlich voll, aber irgendwie kommt dir doch nicht die zündende Idee, was du damit anfangen könntest. Ging uns die Woche genauso. Aber dank der lieben Ela hatten wir eine tolle Inspiration. Dafür habe ich mich auch überwunden und die erste Tütensuppe meines Lebens gekauft ^^



Statt Würstchen, wie bei Ela, haben wir jedoch ein halbes Schweinefilet genommen, welches dringend verbraucht werden wollte.
Für diese Köstlichkeit benötigst du:


  • 1 Paket Sonntagsbrötchen (z.B. knack & back, Aldi oder ähnliches)
  • 1 Päckchen Zwiebelsuppe oder etwa 300 ml selbst gekochte Zwiebelsuppe (dann entfallen natürlich Wasser und Sahne)
  • 100 ml Wasser 
  • 200 ml Sahne
  • 75g Parmesan (ich nehm auch gern mal etwas mehr)
  • 1/2 Schweinefilet
  • Frühlingszwiebeln nach Geschmack
  • 1 große Auflaufform
Fange wie immer an den Ofen vorzuheizen. Entweder auf 200°C Ober-/ Unterhitze oder 180°C Umluft
Die Zubereitung geht ganz einfach. Mach die Rolle mit den Brötchen auf und schneide sie in kleinere Stücke, ich teile sie je nach Größe in 6 bis 9, und verteile sie dann gleichmäßig in der Auflaufform. Wer mag, kann jetzt schon ein paar Ringe Frühlingszwiebeln hinzu geben. 


Dann wird die Suppe angerührt. Bringe das Wasser zum kochen und rühre das Suppenpulver sorgfältig ein (Klümpchen wären nachher nicht sonderlich appetitlich. Gib dann die Sahne hinzu. Falls sich das Pulver nicht so gut verteilen lässt, erwärme die Sahne vor der Zugabe etwas. Dann kühlt die Flüssigkeit nicht so sehr aus und die restlichen Bestandteile können sich in der größeren Menge warmer Flüssigkeit besser auflösen. Dieser Punkt entfällt natürlich, wenn du mit frischer Zwiebelsuppe arbeitest. Ein Rezept dafür gibt es dann hoffentlich in der nächsten Woche.
Aber egal, für welche Zwiebelsuppe du dich entscheidest, du solltest noch den Parmesan hinzufügen und dann alles über die Brötchen geben.

Jetzt kannst du das Fleisch scharf anbraten und auf dem Auflauf verteilen. Keine Sorge, im Ofen wird es auf jeden Fall durch garen.
Ela hat in ihrere Variante Bratwürstchen aus der Kühlung genommen, diese einfach in Scheiben geschnitten und ungebraten verteilt. Da die Würstchen ja nicht roh sind, reicht auch hier die Garzeit allemal.

Schiebe also alles für etwa 25 Minuten in den Ofen, bis es schön knusprig ist.

Nach dem Backen kannst du gerne noch ein paar dekorative Frühlingszwiebelringe drauf verteilen und voilà, es ist angerichtet. Der Brötchenauflauf, wie wir ihn nennen, schmeck übrigens nicht nur warm.

Als zweite Variante haben wir ihn jetzt auch in einer Pilzvariante getestet. Dazu brauchst du

  • 1 Paket Sonntagsbrötchen (z.B. knack & back, Aldi oder ähnliches)
  • 1 Päckchen Waldpilzsuppe/Champignonrahmsuppe oder etwa 300 ml selbst gekochte Pilzsuppe (dann entfallen auch hier natürlich Wasser und Sahne)
  • 100 ml Wasser 
  • 200 ml Sahne
  • 75g Parmesan
  • 150g Hühnerbrustfilet
  • 4-5 Champignons, hier sind es braune
  • Frühlingszwiebeln nach Geschmack
  • 1 große Auflaufform



Die Zubereitung ist natürlich ganz ähnlich, wie bei den Zwiebelbrötchen.
Schneide erst die Brötchen und dann die Champignons klein und verteile alles mit ein paar Ringen Frühlingszwiebeln in der Form. Rühre dann die Suppe an (in diesem Fall ist es übrigens noch wichtiger darauf zu achten, dass sich das Pulver auflöst, da es etwas hartnäckiger ist, als das der Zwiebelsuppe), ergänze sie durch eine wenig Pfeffer und Parmesan und gib dann alles über die Brötchen.

Schneide nun das Hühnerfilet in mundgerechte Stücke und brate es kurz an. Und auch hier solltest du darauf achten, dass du es nicht zu lange in der Pfanne lässt, weil es sonst nur unnötig austrocknen würde.

Auch hier geht das Ganze dann für etwa 25 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze oder 180°C Umluft in den Ofen, bis es knusprig ist.


Falls die dritte geplante Variante uns genau so gut schmeckt wie die ersten beiden, bekommst du dafür natürlich auch das Rezept. Nur ein kleiner Tipp... es wird wohl um Tomaten und Paprika gehen.

Dann wünsche ich viel Spaß beim ausprobieren und bis nächstes Mal



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