Dienstag, 22. März 2016

[Motivtorte] Game of Thrones cake

Ihr könnt euch doch sicherlich noch an die Findet Nemo- und die Oben-Torte erinnern. Nachdem sich Philipp jetzt schon 2 Jahre lang ins Zeug gelegt hat, hat Rebecca einfach nachziehen müssen und so haben wir dieses mal ihn mit einer Torte überrascht.
Die Ideen waren zahlreich und für mich überwiegend nicht umsetzbar. So viele Fondanttorten mache ich ja nun nicht und viel Zeit hatten wir leider auch nicht.

Da er ein sehr großer Game of Thrones Fan ist, haben wir uns deshalb für dieses Thema entschieden. Ein eiserner Thron musste her und Dracheneier und Wappen und schwerter und Blut und... nein keine Zeit. Nur ein Abend muss für die Deko reichen und Rebecca hat vorher noch nie mit Fondant gearbeitet. Also haben wir uns auf den Thron und die Eier beschränkt.



Als Grundlage für die Eier haben wir einfache Überraschungseier genommen. Für die Schuppen hat Rebecca ganz viele 5-Blättrige Blumen ausgestochen. Für jedes Ei im Farbverlauf.
Beim ersten von gelb nach grün, beim zweiten von weiß nach gold (kommt auf dem Foto leider nicht so raus) und das letzte von schwarz rot zu rot.

Die Blumen haben wir dann einffach auseinander geschnitten, sodass aus einer Blume 5 tropfenförmige Stücke rausgekommen sind. Zum kleben haben wir dann essbaren Kleber verwendet. Damit die Eier nicht schmelzen haben wir versucht mit Küchenkrpp zu arbeiten. Hat leider nicht ganz so gut geklappt, was aber auch egal war, da wir ja eh das ganze Ei mit Schuppen überklebt haben.

Für den Thron haben wir ein kleiner Pappkästchen genommen, damit der Thron insgesamt nicht zu schwer wird. Diesen haben wir dann einmal mit dunkelgrauem Fondant eingekleidet. Außerdem mussten wir mit CMC im Fondant arbeiten, damit der Stuhl auch noch früh genug aushärtet. Für die Rückenlehne haben wir 2 uns bei etwa 40 Tutorials schlau gemacht und im endeffekt die Kontur 2 mal aus Fondant ausgeschnitten und dazwischen Schaschlikspieße gesteckt, damit die Lehne zusätzliche Stabilität bekommt. Dann haben wir einfach lange "Schwerter" ausgeschnitten und auf die Konturen geklebt. So haben wir uns um den ganzen Stuhl gearbeitet, bis alles voller Schwerter war. Natürlich hätte man mit mehr Zeit auch viel detailreicher arbeiten können, aber die hatten wir leider nicht.

Noch schnell eine goldene Krone und die Schrift "winter is coming" gebastelt (mit der Martha Steward Alphabet Mould) und ein wenig Goldpuder verteilt und tadaaa... fertig waren wir. Die Deko hat dann doch irgendwie länger gedauert, als wir dachten, aber am Ende waren wir noch pünktlich fertig. Die Überfahrt zum Geburtstagskind nach Bonn hat sie dann auch noch überlebt und das Geburtstagskind konnte sich gebürlich drüber freuen. Ich glaube damit hat er nicht gerechnet und die Überraschung ist gelungen.








Donnerstag, 3. März 2016

[Backen] Schokokuchen mit Gemüseherz

So ihr Lieben... endlich bin ich offiziell aus der Probezeit raus und sowohl die Arbeit, als auch die Schule laufen echt gut. Zeit auch hier wieder etwas aktiver zu werden.




Ich starte heute mit einem fast schon gesunden Schokokuchen. Gesund ist er, weil er Gemüse enthält.
"Gemüse? Bist du jetzt verrückt geworden?" Nein, bin ich nicht.
Aber mein Freund hat eine neue Kollegin bekommen und was gibt es besseres, als einen Kuchen als kleines Willkommensgeschenk? Genau - nichts! ^^ Also haben wir uns an das Experiment Rote Beete Kuchen gemacht und eins kann ich euch sagen... es ist sowas von geglückt!

Das Rezept habe ich aus einer der Lecker Zeitschriften. Welche das war, kann ich gar nicht mehr genau sagen. Ich hab mir nur einen Schmierzettel gemacht und einige Angaben waren auch etwas wirr, sodass ich bei den Angaben hin und wieder raten musste =D Schlimm ist das aber nicht, denn der Kuchen schmeckt einfach fantastisch.

Du brauchst für eine Gugelhupfform:


  • 300 ml Sonnenblumenöl
  • 350g Rote Beete, vorgegart
  • 5 Eier
  • 275g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 100g dunklen Kakao
  • 375g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker und 
  • 1 Prise Salz
Wie immer solltest du den Ofen vorheizen. 175°C auf Ober-/ Unterhitze sollte reichen.
Zunächst schneide die Rote Beete klein. Ich nehme hier immer die vakuumierte vom Markt oder aus dem Supermarkt. Püriere sie dann vorsichtig mit dem Öl und ich meine wirklich vorsichtig. Die Flecken sind schwer zu entfernen ;-)
Schlage die Eier auf, bis die Masse etwa das dreifache an Volumen zugelegt hat. Gib dann vorsichtig die Rote Beere-Öl Mischung und danach beide Zuckersorten hinzu. Nun kannst du Mehl, Kakao, Backpulver und Salz mischen und es langsam unter die Masse heben, bis alles gut verteilt ist und sich keien Mehlnester mehr verstecken. Das kannst du natürlich auch auf relativ langsamer Stufe mit der Küchenmaschine machen. Rühre nur nicht zu viel, sonst ist das ganze Volumen wieder dahin.




Jetzt darf alles für etwa 1 Stunde und 15 Minuten in den Backofen. Ich mache in der Regel nach den ersten 60 Minuten eine Stäbchenprobe und schau dann etwa alle 5 Minuten nach dem Kuchen. Falls du das Gefühl hast, dass er zu dunkel wird, deck ihn einfach mit etwas Alufolie ab.
Lass ihn dann wie immer auskühlen und stürze ihn aus der Form. Wir mögen am liebsten eine Glasur aus Zartbitter- oder Vollmilchschokolade auf dem Kuchen. Mal mehr... mal weniger ;-)

Er kam übrigens selbst bei Rote Beete Hassern super an. Man darf halt nur nicht zwingend jedem erzählen, was sich für eine Geheimzutat darin verbirgt. Zumindest nicht, bevor er oder sie das erste Stück genüsslich verdrückt hat ^^



Jetzt bleibt mir nichts weiter, als dir viel Spaß beim nachbacken zu wünschen. Also an den Mixer, fertig, los!